Fußball ist nicht der einzige Ballsport, der sich in Deutschland großer Beliebtheit erfreut. Denken wir einmal ein Jahr zurück, kurz nach dem Ausscheiden der deutschen Elf kam die Dokumentation Deutschland: Ein Sommermärchen in die Kinos und zeigte den sensationellen Kampf der deutschen Spieler erneut auf. Ebenfalls über die deutschen Kinoleinwände flimmerte eine Dokumentation über den Weltmeisterschaftsgewinn der deutschen Handballer, die sich somit als bestes Team des actionreichen Sports weltweit entpuppten und das Land erneut in einen Freudentaumel versetzten.

Auch Handball erfreut sich somit in deutschen Gefilden großer Beliebtheit, was Publisher edel Interactive und Entwickler netmin games zur Veröffentlichung einer im Handballsport platzierten Management-Simulation bewegt hat; zur Veröffentlichung des Handball Manager 2008. Im Vergleich zum Vorjahres-Titel haben laut offiziellen Versprechungen interessante neue Features ihren Weg in das Spiel gefunden, unter anderem ein 7 Meter Action-Spiel in 3D-Grafik. Zudem bürgt Weltmeister-, Europameister- und Olympiaseiger-Trainer Heiner Brand mit Unterschrift und Konterfei für den Handball Manager 2008. Was soll da also noch groß schief gehen?
Anhänger der deutschen Handball Bundesliga können sich im Handball Manager 2008 nach Belieben austoben, denn das Spiel beinhaltet nicht nur die Lizenzen der ersten und zweiten Bundesliga, auch an die Damenwelt wurde gedacht: Die Lizenz der Damen Bundesliga ist ebenfalls enthalten. Die Namen entsprechen somit vollständig den realen Vorbildern, ebenso die der enthaltenen Nationalmannschaften. Neben der deutschen Handballliga stehen zudem 20 weitere europäische Ligen bereit, in denen der Spieler sein Manager-Glück probieren kann. Hier kommen allerdings Fantasienamen zum Einsatz, per enthaltenem Editor können die Spieler aber in Eigenarbeit angepasst werden.
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Mit Merchandising-Artikeln wird die Kasse des Vereins gefüllt
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Insgesamt stehen drei Modi zur Verfügung, in denen sich der Spieler als leitende Kraft hinter einem Handballteam versuchen kann. Im Modus “Verein auswählen“ bestimmt der Spieler seinen Wunschclub und sorgt dort fortan für finanziellen und sportlichen Erfolg. Der Modus “Reale Managerkarriere“ versetzt den Spieler – wie der Name bereits verrät – in die wichtige und anspruchsvolle Rolle des Managers. Letzter Modus im Bunde ist “Eigenen Verein gründen“. Wer sich nicht mit einem der vielen vorgegebenen Clubs zufrieden geben will bekommt hier die Möglichkeit ein eigenes Team aus dem Boden zu stampfen und sich damit etwa an die Spitze der deutschen Handball Bundesliga zu spielen.
Hat der Spieler sich für einen Modus entschieden beginnt sogleich die virtuelle Karriere als Manager. Und in dessen Rolle gilt es nicht nur den sportlichen Erfolg des eigenen Teams sicherzustellen, es muss auch Geld in die Vereinskasse gespült werden. Merchandising-Artikel gilt es an den virtuellen Handball Fan zu bringen, Gespräche mit Sponsoren müssen geführt werden. Zudem kann der Spieler Wette abschließen oder sogar Geld am Aktienmarkt anlegen. Rollt der Rubel kann der Spieler für das erwirtschaftete Geld neue Spieler kaufen, die Handball Arena ausbauen, Mitarbeiter einstellen oder Geld für die Förderung der eigenen Jugend investieren.
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Bundestrainer Heiner Brand steht Pate für den Handball Manager 2008
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Zudem kann sich der Spieler um den Trainingsalltag der Spieler kümmern. Leistungsträger können im Einzeltraining hart ran genommen werden, für die übrige Mannschaft werden Wochen- sowie Tagespläne für das Training aufgestellt. Zudem kann der Spieler im Training Spielzüge einstudieren lassen, damit sie diese im nächsten Match erfolgreich umsetzen können. Das Programm stellt die verschiedenen Spielzüge mit Hilfe von Bildern dar, was besonders Spielern weiterhilft, die noch keine Profis in Sachen Handballsport sind. Wer auf die ganze Arbeit lieber verzichten möchte kann sie auch einem Co-Trainer überlassen. Einziger Harken daran: Der Co-Trainer verlangt Geld für seine Dienste. Auch Aufgaben wie die umfangreichen Mannschaftsaufstellungen kann der Co-Trainer übernehmen.
Drucken | review | 20.11.2007, 20:55 |
Tim Ahlert