StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

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Bionic Commando

Nathan Spencer wurde verarscht. Schlicht weg verarscht. Als sich die Welt am Abgrund befand musste er sie retten - doch wie dankte man es ihm? Er wurde als Gefahr eingestuft, verstoßen und in eine winzige Gefängniszelle gesperrt. Jahre später ist die Welt erneut in Gefahr - und erneut ist Nathan Spencer die einzige Hoffnung. Zwar liegt die Welt schon in Schutt und Asche, doch viel Schlimmeres könnte noch geschehen. So wird Spencer begnadigt, sein Todesurteil aufgehoben und direkt an die Front geschickt. Widerwillig zwar, aber was hat er schon für eine Alternative? Schließlich hängt nicht nur sein Leben davon ab...



Das ganze hört sich mehr oder weniger nach einer 08/15 Story an? Ist es auch. Ein paar böse Buben spielen mit dem Feuer und Feuerwehrmann Nathan Spencer kommt angeschwungen um das Schlimmste zu verhindern und die Welt zu retten. Dabei hat das Actionspiel ein schweres Erbe zu stemmen, dass dem einen oder anderen Spieler schon beim Titel ins Gedächtnis zurück gerufen werden dürfte. Denn vor über 20 Jahren - genauer gesagt anno 1988 - war Nathan Spencer schon einmal zwecks Weltenrettung unterwegs. Aber schafft er den Schwung in die "Moderne"?

Sie haben ihn ausgenutzt

Spencer ist ein bionischer Soldat - einer der letzten seiner Gattung auf der Erde. Klipp und klar zu erkennen an dem mechanischen linken Arm, der ihm allerlei Vorteile bringt. Sofern er denn an seinem Körper baumelt, denn während der Gefangenschaft musste sich Spencer mit dem rechten Arm begnügen. Nach einem kurzen Einführungslevel Arm und Herrchen jedoch wieder vereint und Nathan Spencer kann schon bald in allerbester Primatenmanier durch die verfallenen Schluchten von Ascension City schwingen, die allerdings allerlei radioaktive und bewaffnete Überraschungen parat halten.

 

Nathan Spencer in seinem Element


Das Herzstück von Bionic Commando ist der bionische Arm. Denn er verfügt über einen Greifarm, der in nahezu jedes Material gerammt werden kann, um Halt zu finden. So schwingt sich Spencer blitzschnell von Straßenschild zu Laterne zu Werbetafel und von dort auf ein nahes Hausdach. Dort offenbart der Arm eine weitere positive Eigenschaft: Er ist zudem eine vortreffliche Waffe. Nathan greift sich einen nahen Gegner und hält ihn fest um ihn wenig später mit einem Sprungtritt tödlich vom Hausdach zu schleudern. Aber in den bionischen Sehnen des mechanischen Armes schlummern noch viel größere Kräfte.

Sie haben ihn verraten

Im Laufe des Spiels lernt Nathan Spencer sein mechanisches Gliedmaß noch effektiver einzusetzen. Autos werden angehoben und auf Gegner geworfen, ebenso können sie mit Hilfe des Greifarms geschleudert werden. Sollte es einmal aus nächster Nähe zur Sache gehen kann der Spieler seinem feindlich gesonnenen Gegenüber auch einen bionischen Kinnharken verpassen - ebenfalls ein probates Mittel. Bevor der Arm im Nahkampf zum Einsatz kommt sollte man aber tunlichst zur Waffe greifen, denn Spencer wird von Auftraggeber Super Joe auch mit Waffen verschiedenen Kalibers ausgestattet.

 

Nathan stürzt sich mit Schwung in ein Drohnenfeld


Sein ständiger Belgleiter ist eine mäßig effektive Nagelpistole, stärkere Waffen wie Schrotflinte, Maschinengewehr, Raketenwerfer oder Scharfschützengewehr werden von Super Joe per Rakete vorbeigeschickt. Allerdings herrscht für so gut wie jeden Schießprügel stete Munitionsarmut, denn der Nachschub für die Waffen ist rar gesät. Besonders die Munition für die vom Auftraggeber gelieferten Waffen geht schnell zur Neige - nur vor Bosskämpfen schickt er Nachschub vorbei. Neben der Pistole darf Spencer eine Waffe größeren Kalibers bei sich tragen, deren Durchschlagskraft mit der Stärke der Gegner wächst.

 

Drucken | review | 03.08.2009, 21:22 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
 Capcom
Vertrieb
 Capcom
Erscheinungstermin
 Juli 2009
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 3D-Action


Tops & Flops
schicke Darstellung
tolle Schwung-Kombinationen
umfangreiche Areale
gelungene Steuerung (Mouse & Tastatur)
starke Arm-Angriffe
Konsolen-Speichersystem
Story kommt langsam in Fahrt
Munition sehr knapp

System-Vorraussetzungen
Minimal
Intel Core 2 Duo Prozessor
1024 MB RAM
256 MB Grafikkarte
8 GB Festplattenspeicher

Optimal
Intel Core 2 Quad Prozessor
2048 MB RAM
512 MB Grafikkarte
8 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
85%
Sound
80%
Steuerung
80%
Atmosphäre
78%
Motivation
75%
Multiplayer
70%
Gesamtwertung: 78%

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