StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

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Risen

Es gibt viel zu tun

Und egal für welche der beiden Seiten sich der Spieler entscheidet, er hat immer alle Hände voll zu tun. Führen seine Karrierepläne ins Banditenlager von Don Esteban werden dort störende Sumpfbewohner aus dem Weg geräumt, Streitereien mit dem Schwert beigelegt oder dem Oberbandit seine Grenzen aufgezeigt - und das alles im Auftrag der Weiblichkeit. Auf Seiten des Inquisitors wird in der Vulkanfestung die Meisterprüfung aufgeklärt, außerdem muss ein Mord aufgeklärt werden. Insgesamt zeigt sich Risen diesbezüglich abwechslungsreich, die Tage von  Jobs wie "Finde 10 Heilkräuter" sind endlich gezählt.

 

Kämpfer können auch mit Pfeil und Bogen umgehen

Und wie es sich für ein Rollenspiel gehört hortet der Spieler nicht nur allerlei Krimskrams in seinem Inventar, für erledigte Aufträge bekommt er zudem Gold und Erfahrungspunkte. Letztgenannte sind notwendig um mit dem namenslosen Helden stufenweise aufzusteigen und die Lebensenergie zu erhöhen, die Rollenspiel-typischen Attribute wie Stärke und Ausdauer werden über Lernpunkte bei Lehrmeistern verbessert. Zu Beginn von Risen sind besonders die Lernpunkte rar gesät, so dass man sich um im Spiel voran zu kommen tunlichst für einen Werdegang entscheiden sollte.

Was will ich werden?

Eine typische Rollenspielfrage wenn der Spieler nicht die Möglichkeit hat, die Geschicke des Helden völlig frei zu gestalten. Risen bietet - ja nach Wahl des Arbeitgebers - drei verschiedene Werdegänge an: Kämpfer, Magier und Dieb. Kämpfer hantieren wie nicht anders zu erwarten mit allerlei großem und scharfem Handwerkszeug, Magier halten sich Widersacher mit verschiedenen Zaubern vom Leib und der Dieb räubert und schleicht ungesehen von den Bewohnern von Faranga. Ein paar Überschneidung sind natürlich möglich, auch ein Kämpfer kann sich etwa im ungesehenen Diebstahl üben.

 

Allerlei Objekte finden ihren Weg ins Inventar des Spielers

Auch in Risen sammelt der Spieler allerlei herumliegendes Zeug ein - insgesamt gesehen ist das Rollenspiel aber ehr sparsam was Waffen, Schilde, Tränke, Ketten, Ringe und so weiter angeht. Mächtige Waffen und Rüstungen kauft man direkt beim Erzeuger - braucht aber natürlich auf die Nötige Stärke und Übung. Kräuter zu sammeln ist immer eine gute Entscheidung, denn sie können zu Heiltränken gebraut oder mit Stumpf und Stil vertilgt werden. Der körperlichen Fitness dient außerdem der Verzehr von Fleisch aller Art, das allerdings mit Hilfe einer Pfanne über dem Feuer erst nahrhaft gegart werden muss.

 

Drucken | review | 15.10.2009, 20:23 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 Okt. 2009
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Rollenspiel


Tops & Flops
detaillierte Landschaften
offene Spielwelt
actionreiche Kämpfe
erstklassige Sprecher
abwechslungsreiche Aufgaben
steife Animationen
Klassen sind ähnlich
unscharfe Texturen

System-Vorraussetzungen
Minimal
3,6 GHZ Pentium / Athlon
1024 MB RAM
256 MB Grafikkarte
2,2 GB Festplattenspeicher

Optimal
Intel Core 2 Quad Prozessor
2048 MB RAM
512 MB Grafikkarte
2,2 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
80%
Sound
90%
Steuerung
80%
Atmosphäre
90%
Motivation
85%
Gesamtwertung: 85%

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