Gotham City ist um eine Gefahr ärmer - möchte man meinen. Batman ist mit dem Joker auf dem Weg nach Arkham Island, um ihn in der Anstalt dort abzugeben. Doch der schwarze Ritter hat Zweifel, zu einfach hat der Joker es im gemacht. Und tatsächlich, kaum auf Arkham angekommen befreit sich der Joker aus der Gewahrsam und flieht - aber nicht aus der Anstalt heraus, sondern tiefer in den Komplex hinein. Und wenig später bricht auf Arkham Island die Hölle los: Der Joker und seine getarnten Helfer legen das Sicherheitssystem lahm, die Gefangenen werden aus den Zellen befreit.

Das Batman sich noch immer im Asylum befindet hat er einkalkuliert, rechnet er doch damit dass die Fledermaus schon nach wenigen Stunden in der Irrenanstalt das Zeitliche segnen wird. Doch Bruce Wayne wäre nicht Batman wenn er sich nicht sofort aufmachen würde um den Joker zu finden und zur Strecke zu bringen und nebenbei die Irrenanstalt wieder aus den Händen der Irren zu befreien. Und nebenbei den Sündenpfuhl Gotham City erneut vor einer großen Katastrophe zu bewahren, die der Joker in seinen kranken Gehirnwindungen ausgetüftelt hat.
Um dem Joker seine Flausen auszutreiben schlüpfen Spieler in die Rolle des dunklen Ritters und machen sich auf den Weg ihn und seine Helfer auszuschalten. Dabei trifft der Spieler nicht nur auf alte Bekannte wie Scarecrow oder Harley Quinn sondern hunderte Insassen, die in den vergangenen Wochen nach Arkham verlegt wurden - Jokers Plan entsprechend. Mit ihnen allen bekommt es Batman im Verlauf von Arkham Asylum zu tun und muss sie ausschalten. Dabei kommt der Spieler aus der Verfolgerperspektive immer weiter hinter die Pläne, die sich der ewig grinsende Joker ausgedacht hat.
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Batman macht sich auf um dem Joker das Handwerk zu legen
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Trifft Batman auf einige der Insassen ist Handarbeit gefragt. Dumm wie Stroh, aber mit einer Statur wie Arnold Schwarzenegger zu seinen Glanzzeiten stürmen sie dem dunklen Ritter entgegen, um ihn auszuschalten. Mit Schlägen und Tritten setzt sich der Spieler zu Wehr, in Szene gesetzt durch das FreeFlow System. Im Grunde braucht der Spieler nicht mehr tun als auf Tastendruck auf die Gegner einzudreschen, erlernbare Combos zu schlagen und im rechten Moment zu blocken. Das einfache System setzt das Spiel aber derart beeindruckend in Szene, dass es eine helle Freude ist Batman dabei über die Schulter zu schauen. Derart beeindruckend prügelt sonst keiner!
Die Holzhammer-Methode funktioniert aber nicht immer, zum Beispiel dann nicht, wenn Batman nicht mehr nur einfachen Insassen gegenüber steht. Die werden im Spielverlauf nicht nur agiler und ausdauernder, die patroulieren bald auch mit Maschinengewehren durch die Anstalt. Wenn auch hart wie Stahl verträgt Batman nicht allzu viele Geschosse. So muss er versuchen sich heimlich, still und leise hinter dem Gegner aufzubauen um ihn rücklings leise auszuschalten. Dabei hilft es geduckt vorzugehen, Deckung zu suchen, durch Luftschächte zu kriechen und Batmans Detektiv-Modus zu nutzen.
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Der Joker und seine Schergen machen Batman das Helden-Leben schwer
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Per Tastendruck schaltet der dunkle Ritter in den Detektivmodus. Fortan nimmt der Spieler die Umgebung wahr als würde er durch eine Röntgenbrille schauen. Der Detektiv-Modus macht außerdem Spuren sichtbar und zeigt an wie viele Gegner sich im Raum befinden - außerdem ob sie bewaffnet sind oder nicht. Zudem werden alle Wände und Materialien angezeigt, die Batman mit Hilfe seines breit gefächerten Arsenals an High-Tech Spielzeug sprengen kann. Neben dem Explosivgel gibt es den Batarang um Gegner zu betäuben oder den Grapple, eine Pistole die Enterharken samt Seil verschießen kann.
Drucken | review | 24.10.2009, 20:58 |
Tim Ahlert