Monte Cristo besiedelt weiter den Planeten Erde. Nachdem bereits 2006 mit City Life das erste Aufbauspiel der Franzosen veröffentlicht wurde sollte der Folgetitel für eine gehörige Portion frischen Wind im Genre sorgen - Städtebau der nächsten Generation sozusagen. Cities XL - so der Name des jüngsten Sprösslings der Franzosen - bietet neben dem Aufbaupart außerdem den Planetenmodus, in dem sich alle Spieler weltweit als Bürgermeister und Städtebauer auf virtuellen Planeten austoben dürfen. So ganz der nächsten Generation entspricht das Aufbauspiel in diesem Punkt aber nicht.

Auf einen Kopierschutz im herkömmlichen Sinne haben die Entwickler verzichtet, stattdessen muss Cities XL online mit einem Code aktiviert werden - ohne Internet kein Cities XL. Auch wer keine Lust hat auf den Online-Planeten Metropolen zu errichten muss sich trotzdem in der Online-Mechanik des Spiel anmelden und ein Konto anlegen. Zudem muss in einem an Die Sims erinnernden Editor ein virtuelles Ego erschaffen werden. Das komische daran ist nur, dass das virtuelle Abbild im Spiel keinerlei Funktion hat, bisher zeigt sich der Avatar nur im online angelegten Profil des Spielers.
Spiel installiert, Konto angelegt und Avatar erstellt - Cities XL kann also losgehen. Wer sich bisher noch nicht an Aufbauspielen wie City Life oder Sim City: Societies versucht hat sollte sich vor der Grundsteinlegung erst einmal mit der Mechanik des Spiels auseinandersetzen. In spärlichen aber informativen Videos verrät Cities XL in einer Viertelstunde die erste Schritte zur aufstrebenden Metropole, danach kann's endlich losgehen. Wer nun noch auf Nummer sicher gehen möchte schaut außerdem in das 30 Seiten starke Handbuch, in dem auch noch einige nützliche Infos zu finden sind.
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Nach und nach entsteht eine immer größere Metropole
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Weiß man nun über das Handwerkszeug eines Bürgermeisters Bescheid kann der Arbeitsalltag beginnen. Zuvor steht allerdings noch die Wahl zwischen dem Solomodus und dem Planetenmodus auf der Programm. Mit dem Hauptaugenmerk auf den Planetenmodus haben die Entwickler Einzelspieler nicht mit einer Kampagne bedacht, Bürgermeister und Städtebauer können sich lediglich in einer Endlospartie austoben. Die Möglichkeiten der Platzierung der eigenen Metropole sind allerdings vielfältig um den gesamten Erdball verteilt.
Wer möchte darf seinen Grundstein nicht nur auf einer weiten Graslandschaft legen, es gibt allerlei reizvolle Alternativen wie Berge und Täler, Küstenregionen, Canyons oder Hochebenen. Aus der Beschaffenheit des Terrains leitet Cities XL übrigens den Schwierigkeitsgrad des aktuellen Städtebauprojektes her. Auf einer weiten und ebenen Graslandschaft lässt sich natürlich leichter eine Millionenmetropole aus dem Erdboden stampfen als in luftiger und schneebedeckter Höhe auf einem Berg. Die Umgebungen unterscheiden sich außerdem noch in den vorhandenen Ressourcen, die nötig sind um die Stadt am Leben zu halten.
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Die Ausmaße der Städte sind riesig groß
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Die eigentliche Spielmechanik von Cities XL ist der von City Life sehr ähnlich. Nachdem die ersten Straßen planiert und Wohngebiete ausgegeben sind bauen auch schon die ersten Bürger ihre Eigenheime, der Spieler finanziert die Stadt aus Steuergeldern. Dabei muss beachtet werden, dass es m Spiel in Sachen Bevölkerung vier Schichten gibt: ungelernte Arbeiter, qualifizierte Arbeiter, Führungskräfte und die Oberschicht. Die Oberschichte teilt sich natürlich keine Nachbarschaft mit ungelernten Arbeitern - und ebenso wenig umgekehrt. Von Spielbeginn an muss die Aufteilung der Metropole in die vier Sektoren bedacht werden.
Drucken | review | 26.10.2009, 16:42 |
Tim Ahlert