StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

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ÜberSoldier

Mitten in den Wirren des Zweiten Weltkrieges. Ein kleiner Konvoi mit deutschen Soldaten befindet sich auf dem Weg vom Kampfeinsatz zurück ins Lager; sie kehren Siegreich zurück. Doch bei der Durchquerung eines kleinen Wäldchens passiert etwas, mit dem keiner gerechnet hat: gut versteckt in der dichten Vegetation des Wäldchens haben Widerstandskämpfer auf den deutschen Konvoi gewartet. Nach nur wenigen Sekunden Feuergefecht haben die Widertandskämpfer ihr Ziel erreicht; sie haben den gesamten Konvoi aufgerieben.

Einige Jahre zuvor hat ein deutscher Wissenschaftler eine Entdeckung gemacht, die den gesamten Ausgang des Krieges beeinflussen könnte. In einem tibetanischen Kloster ist der Mann namens Schäfer auf ein Manuskript gestoßen, welches das Geheimnis der Wiederbelebung von Toten enthält. Die Deutschen beginnen die Macht dessen was sie dort gefunden haben zu begreifen, und für den Krieg einzusetzen, denn die wiederbelebten Truppen sind viel stärker als die menschlichen Soldaten. Einer der Wiederbelebten ist der Soldat Karl Stolz, ein Toter des Konvoiangriffes.

Einer gegen alle

Doch bei der Wiedergeburt von Karl Stolz scheint etwas gehörig schief gelaufen zu sein. Er reagiert nicht, wie gewohnt, auf die Befehle seiner Schöpfer und stellt sich gegen sie. Dank seiner Wiederbelebung verfügt Stolz über übernatürliche Fähigkeiten, welche sich die Widerstandskämpfer zu Nutze machen wollen. Sie nehmen den ehemaligen deutschen Soldaten bei sich auf und integrieren ihn in den Kampf gegen seine ehemaligen Landsleute und Mitstreiter.

 Karl Stolz - Das Ego des Spielers höchstpersönlich

Von dem Moment an schlüpft der Spieler in die Rolle des Carl Stolz und lenkt ihn durch unzählige Gefechte und insgesamt zwölf Levels. Dabei findet der Spieler immer mehr über das T9-Medikament heraus, welches die Nazis dafür einsetzen Kämpfer willenlos und hörig zu machen. Nach und nach wird auch immer klarer, für welchen teuflischen Plan die deutschen die Kenntnisse der Wiedergeburt und das T9-Medikament einsetzen wollen. Doch Karl Stolz und die Widerstandskämpfer wissen dies zu verhindern, koste es was es wolle.

Auf in den Kampf

In den zwölf umfangreichen Levels gilt es verschiedene Missionsziele zu erreichen; zumeist sind diese Ziele sich jedoch sehr ähnlich. Carl Stolz muss in feindliche Gebiete vordringen, alle deutschen Einheiten aufs Korn nehmen, Informationsmaterial sammeln und dann von dort wieder verschwinden. Dabei ist der Spieler meistens allein unterwegs, manchmal stehen ihm jedoch auch verbündete Widerstandskämpfer zur Seite, die zusammen mit ihm ins Feld ziehen. Diese handeln vollkommen selbstständig uns lassen sich nicht per Befehl leiten. Die KI der Mitstreiter funktioniert recht gut, sie nehmen Gegner selbstständig unter Beschuss uns stürmen weiter vor. Sie halten jedoch nicht sonderlich viele feindliche Kugeln aus und fallen dem Kugelhagel so schnell zum Opfer. Anders die Gegner, sie suchen Deckung feuern daraus auf den Spieler. Sie werfen Granaten und die des Spielers zurück.

 Deutsche Soldaten sind die häufigsten Gegner des Spielers

Die russischen Entwickler von Burut haben aber auch einige abwechselungsreiche Missionen in den Verlauf des Ego-Shooters integriert. So muss sich Karl Stolz im Laufe einer Mission verkleidet als Techniker auf ein U-Boot schleichen, dort alle Besatzungsmitglieder ausschalten und die Kontrolle übernehmen. Mit Hilfe der Torpedos des U-Bootes muss der Spieler dann deutsche Frachter und Kampfschiffe versenken, die T9-Medikamente geladen haben. Doch die Nazis schicken Luftunterstützung um das U-Boot auszuschalten, derer sich der Spieler ebenfalls per Feuerkraft entledigen muss.

 

Drucken | review | 03.04.2006, 11:04 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 März 2006
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Ego-Shooter


Tops & Flops
schnelle Action
beeindruckende Physik
tolle Grafik
kurzweiliger Spielspaß
teils mäßige Synchronisation

System-Vorraussetzungen
Minimal
2,4 GHZ Pentium / Athlon
512 MB RAM
128 MB Grafikkarte
2,5 GB Festplattenspeicher

Optimal
3,2 GHZ Pentium / Athlon
1 GB RAM
256 MB Grafikkarte
2,5 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
84%
Sound
78%
Steuerung
82%
Atmosphäre
80%
Motivation
76%
Gesamtwertung: 80%

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