StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

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Penumbra: Im Halbschatten - Episode Eins

Als Philipps Mutter unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt findet er in ihrem Nachlass einen Brief seines Vaters an ihn. Er wird stutzig, ist seit Vater doch bereits vor langer Zeit verstorben. Der Brief enthält Informationen über ein Bankschließfach sowie den passenden Schlüssel und die dringende Bitte, das darin befindliche Material zu vernichten. Die Neugier packt Philipp, er holt das Material und schaut es sich an. Die alten Dokumente berichten von einem geheimnisvollen, einem gefährlichen Ort, dessen Existenz schon lange in Vergessenheit geraten sein sollte. Doch Philipp denkt nicht daran die Dokumente zu vernichten, anhand einer Karte macht er sich auf den Weg zum beschriebenen Ort in auf Grönland.

Tief im Schnee und Eis der großen Insel, an dem auf der Karte eingezeichneten Ort, stößt Philipp auf eine schwere Metallluke. Er öffnet sie und klettert hinab in die Dunkelheit. Auf halbem Wege fällt der schwere Deckel der Luke zu und lässt sich von Innen nicht mehr öffnen. Wenige Augenblicke später findet sich Philipp in einem Gewölbe unter der Erdoberfläche von Grönland wieder. Ohne eine andere Wahl macht er sich daran die dunklen Tunnel zu erkunden und dringt tiefer in die Stollen vor. Und schon bald wird ihm klar warum dieser Ort in Vergessenheit geraten sollte. Denn tief unter der Oberfläche, in den dunklen Tunneln des Gewölbes schlummert ein dunkles und mächtiges Geheimnis.

Ewige Dunkelheit

Nachdem Philipp in die Dunkelheit des unterirdischen Gewölbes vorgedrungen ist, übernimmt der Spieler die Geschicke des jungen Mannes im Horror-Adventure Penumbra: Im Halbschatten – Episode Eins. Fortan ist es die Aufgabe des Spielers, sich nach und nach durch die dunklen Tunnel des Gewölbes zu arbeiten und dabei immer mehr über das Geheimnis herauszufinden, das tief unter der Erdoberfläche von Grönland lauert. Die Story entwickelt und erklärt sich im Verlauf des Spiels, denn in den Räumlichkeiten und Tunneln stößt Philipp immer wieder auf Dokumente und Materialien die Teile der Geschichte des düsteren Ortes offenbaren und den Spieler immer weiter in die Dunkelheit der Stollen zerren. Dabei muss der Spieler nicht nur Rätsel lösen, er muss sich auch mit seltsamen Kreaturen auseinandersetzen.

Unterhalb der Erdoberfläche warten düstere Locations auf den Spieler

Der Spieler übernimmt die Geschicke von Philipp aus der Ego-Perspektive, gesteuert wird mit der Kombination aus Maus und Tastatur. Dabei unterscheidet sich Penumbra: Im Halbschatten jedoch stark von anderen Spielen, der Spieler wird hier durch die Steuerung stark ins Geschehen des Horror-Adventures eingebunden. So kann Philipp zu Beginn in Grönland die schwere Metallluke nicht öffnen, weil sie von einer Eisschicht bedeckt ist. Nun muss der Spieler einen schweren Gegenstand suchen um damit das Eis zu brechen. Mit Hilfe eines Steines schlägt Philipp so lange auf das Eis ein bis die Luke wieder frei ist. Dabei muss der Spieler durch einen Mausklick den Stein anwählen und die Schläge mit der Maus vollführen. Nahezu jede Aktion, die der Spieler vollführt, wird mit Hilfe dieser intuitiven Steuerung vollführt. So baut sich eine viel stärkere Bindung zum Geschehen auf als in anderen Titeln.

Survive!

Auf seinem Weg durch die Katakomben und Tunnel stellen sich Philipp immer wieder Aufgaben und Rätsel in den Weg, die der Spieler meistern muss. Dabei unterscheidet das Spiel zwischen Physik-Rätseln und altbekannten Objekträtseln. Der Spieler findet in den Tunneln immer wieder nützliche Gegenstände, die er ins Inventar aufnehmen kann. Dort können sie, wie für ein Adventure so üblich, untersucht und gegebenenfalls kombiniert werden. So lässt sich etwa ein Feuerzeug mit Benzin füllen, um es wieder seinem herkömmlichen Gebrauch zuzuführen. Penumbra: Im Halbschatten verfügt über eine umfangreiche und ausgeklügelte Physik, die auch für Rätsel eingesetzt wird. So muss Philipp einen Stromzaun überqueren, kann ihn aber nicht überspringen. In der Nähe finden sich einige Fässer, Kisten und Bretter mit deren Hilfe der Spieler eine improvisierte Brücke bauen kann.

Nach und nach bewegt sich der Spieler auch durch moderne Tunnelabschnitte

Zwar handelt es sich bei Penumbra: Im Halbschatten um ein Adventure, der Spieler muss sich jedoch des Öfteren mit Gegnern auseinandersetzen. Verschiedene seltsame Kreaturen warten in den dunklen Tunneln darauf, sich am Fleisch des Spielers zu laben. Für Kämpfe findet Philipp improvisierte Waffen wie eine  Hammer oder eine Spitzhacke, mit denen der Spieler mithilfe der intuitiven Maussteuerung auf die Gegner einschlagen kann. Aber auch herumliegende Objekte wie Fässer oder Steine können als Waffen eingesetzt werden. Kämpfe sind jedoch eine schweres Unterfangen, schnell zieht der Spieler gegen die Kreaturen den Kürzeren – mit mehr als einem Gegner sollte sich der Spieler niemals anlegen. Daher müssen Gegner teilweise auch umschlichen oder abgelenkt werden, manchmal lässt sich auch die Umgebung in Form von explosiven Fässern in die Kämpfe mit einbeziehen.

 

Drucken | review | 03.04.2007, 00:15 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 März 2007
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Adventure


Tops & Flops
spannende Story
starke Atmosphäre
intuitive Steuerung
gelungenes Gameplay
fordernde Physik-Rätsel
Nervenkitzel pur
Episoden-Format
sehr schwere Kämpfe

System-Vorraussetzungen
Minimal
1,4 GHZ Pentium / Athlon
512 MB RAM
128 MB Grafikkarte
800 MB Festplattenspeicher

Optimal
3 GHZ Pentium / Athlon
1024 MB RAM
256 MB Grafikkarte
800 MB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
80%
Sound
82%
Steuerung
85%
Atmosphäre
85%
Rätsel
82%
Spieltiefe
84%
Gesamtwertung: 83%

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