StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

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Dead Space

Es gibt verschiedene Arten dem Menschen Angst einzuflößen. Durch rohe und blutige Gewalt, durch Dunkelheit, durch Geräusche oder durch düstere Umgebungen. Nach diesen Kriterien beurteilt müsste Dead Space das ultimative Mittel sein einen Menschen in Panik zu versetzen. Nach dem dritten Anlauf hat es das blutige Actionspiel durch die Prüfung der USK geschafft und steht etwas verspätet im deutschen Handel. Mit dem Titel wandelt Electronic Arts auf den Spuren von Resident Evil oder Silent Hill, außerdem lassen sich Parallelen zu diversen Filmen wie Event Horizon ziehen. Scheinbar haben die Entwickler sich von vielen Seiten beeinflussen lassen – eigenen Angaben zufolge sogar von Bildern von Unfallopfern.



Die U.S.G. Ishimura brach vor langer Zeit auf, um auf einem entfernten Planeten nach wertvollen Erzen zu schürfen. Wenig später brach der Kontakt zu dem riesigen Abbauschiff ab, es blieb verschollen. Eine mysteriöse Videobotschaft wurde Monate später aufgefangen; als Quelle wurde die U.S.G. Ishimura ermittelt. Kurzerhand wurde ein Rettungsschiff entsandt, um an Bord des Abbauschiffes nach dem Rechten zu sehen. Doch kaum hat die Rettungsmannschaft einen Fuß auf die Planken der Ishimura gesetzt geschehen seltsame Dinge. Schnell wird allen klar, dass es an Bord des Abbauschiffes nicht mehr viel zu retten gibt.

Willkommen an Bord

Isaac Clark ist Rettungsingenieur, er hat die Aufgabe die Ishimura im Falle eines Falles wieder flugtüchtig zu machen. Er hat aber auch persönliche Gründe dafür, sich an Bord des Abbauschiffes umzusehen. Direkt nach der Landung übernimmt der Spieler die Rolle von Isaac und führt ihn durch einen Altraum aus Dunkelheit, Tod, Blut und Verderben. Denn an Bord der Ishimura hat sich etwas unsagbar Böses breitgemacht, etwas das bei den Schürfarbeiten auf dem nahen Planeten freigelegt wurde. Die Mannschaft ist tot, Blut tropft von jeder Wand, Leichenteile liegen herum. Die Retter werden zu den Gejagten, Isaac führt einen scheinbar aussichtlosen Überlebenskampf.

 

Ingenieur Isaac Clark kämpft ums nackte Überleben


Um die Hölle an Bord der Ishimura zu überleben muss der Spieler das Abbauschiff wieder flott machen, denn das Schiff der Rettungsmannschaft flog kurz nach der Landung in die Luft. Im Verlauf von Dead Space muss der Spieler nun nach und nach die einzelnen Teile der Ishimura wieder gangbar machen, damit das Schiff in seiner Gesamtheit funktioniert. So erkundet der Spieler Wissenschaftsdecks, Krankendecks, Maschinenräume, den Abbaubereich der Ishimura oder die Brücke. Mit einem eisernen Überlebenswillen hinterlässt Isaac Clark an Bord der Ishimura eine blutige Spur, blutiger als das Abbauschiff vorher schon war.

Überleben um jeden Preis

Das Schiff wehrt sich gegen die Versuche des Rettungsteams, an Bord für Ordnung zu sorgen. Auf der Hälfte der Strecke entzieht das Schiff plötzliche jegliche Luftzufuhr, die übrige Luft wird mehr und mehr vergiftet. Auf dem ökologischen Anbaudeck, wo die Luft gefiltert werden soll, wird sie stattdessen tödlich verschmutzt. So muss sich Isaac auf den Weg dorthin machen, um zu ergründen was für die Probleme verantwortlich ist. So kämpft sich der Spieler nach und nach durch alle Bereiche des Schiffes. Dies geschieht allerdings auf einem vorgegebenen Weg mit einem Schiffsinternen Zug, der Spieler kann nicht frei entscheiden welchen Teil der Ishimura er als nächstes erkunden will.

 

Allerlei Mutationen machen Jagd auf den Spieler


Das Schiff – oder besser gesagt das, was das Schiff befallen hat – setzt sich aber noch auf anderem Wege zur Wehr. Egal wo sich Isaac befindet, er ist nie in Sicherheit. Jeden Moment können seltsam mutierte Kreaturen aus dem Boden, aus den Wänden oder aus der Decke geschossen kommen, um den Ingenieur in seine Einzelteile zu zerlegen. Gleiches muss der Spieler tun um die Angreifer zu besiegen; die Verpackung nennt es taktische Zerstückelung. Einfache Schüsse oder Projektile reichen nicht aus um die Kreaturen zu töten, sie verenden nur durch den Verlust von Gliedmaßen. So müssen gezielt Arme, Beine und Köpfe abgetrennt werden um nicht selbst das gleiche Schicksal zu erleiden.

 

Drucken | review | 13.11.2008, 19:38 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 Nov. 2008
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 3D-Action


Tops & Flops
schneidende Atmosphäre
großartige Soundkulisse
ständige Bedrohung
erwachsenes Gameplay
unscharfe Texturen

System-Vorraussetzungen
Minimal
2,8 GHZ Pentium / Athlon
1024 MB RAM
64 MB Grafikkarte
13 GB Festplattenspeicher

Optimal
Intel Core 2 Duo Prozessor
2048 MB RAM
512 MB Grafikkarte
13 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
85%
Sound
90%
Steuerung
85%
Atmosphäre
90%
Motivation
85%
Gesamtwertung: 87%

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