StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

Mehr lesen...
Mega-Gaming Login
Email
Passwort

Kennwort vergessen?
Registrieren?
Newsletter
 
Computer
 
 
   
 
 
Sie befinden sich hier:  Startseite / Artikel / Computer
World of Goo

Große Entwickler beißen sich meist an einem Genre fest, dem sie dann den x-ten Titel mit immer dem gleichen Gameplay und den gleichen Elementen spendieren. Meist sind es kleine Studios die innovative Ideen haben und trotz des geringen Budgets den Mut haben, sie zu verwirklichen. Bestes Beispiel sind die US-Entwickler von 2D Boy. Mit sage und schreibe zwei Mann und keinem Büro haben sie es geschafft eine innovative Idee aus Puzzle- und Konstruktionsspiel zu verwirklichen. Aber wer braucht im Zeitalter von Laptops und kabellosem Internet noch ein Büro? Ein Internetcafe tut’s ebenso.



Die Welt der Goo Bälle ist eine bunte und schräge Welt. Das Prinzip von World of Goo lässt sich am besten mit Bauklötzen vergleichen. Jedes Kind hatte Bauklötze und hat versucht, einen möglichst hohen Turm zu bauen. Nun denkt man die Bauklötze weg und stellt sich stattdessen kleine, klebrig-schwarze Bälle vor, die sich miteinander verankern lassen. Mit den Goo Bällen gilt es Schluchten zu überwinden, möglichst hohe Türme zu bauen oder bestimmte Punkte zu erreichen. Das Spiel bietet fünf Kapitel, unterteil in eine Vielzahl von zu lösenden Levels.

Das geheimnisvolle Rohr

Die Ausgangssituation jeden Levels ist gleich: Die Goo Bälle sind neugierig, was sich hinter einem geheimnisvollen Rohr verbirgt – durch geschickte Konstruktionen muss der Spieler es ihnen ermöglichen dies herauszufinden. So gilt es etwa mit schier unzählig vielen Goo Bällen einen knapp zwölf Meter hohen Turm zu bauen – das hört sich aber einfacher an als es ist. Auf einer Höhe von fünf oder sechs Metern fängt der Turm an zu schwanken und droht einzustürzen – die Goo Bälle leben und bewegen sich schließlich. Nur wer geschickt konstruiert kann und schnell reagiert kann das Rohr erreichen, in das die übrigen Goo Bälle automatisch eingesaugt werden.

 

Die Goo Bälle werden miteinander verbunden


Die Standart Goo Bälle sind schwarz, hüpfen und rollen umher und lassen sich nur einmal verbauen. Sind sie befestigt lassen sie sich aus dem Konstrukt nicht mehr lösen. Daher gibt es auch viele verschiedene Arten von Goo Bällen: Grüne die sich wieder lösen lassen, Rote die sich entzünden lassen, Grüne die sich verschießen lassen, große rote Bälle die kleine Goo Bälle beinhalten, Totenkopf Goo Bälle und Gelbe, die annähernd überall befestigt werden können. Außerdem gibt es Luftballons, die an den bestehenden Goo Bällen befestigt werden können. Sie kommen vor allem bei horizontalen Konstruktionen über Schluchten zum Einsatz.

World of Goo Corporation

World of Goo nimmt bei jeder Mission die Zeit und hält fest, wie viele Goo Bälle der Spieler durch das Rohr schleusen konnte. Es gibt immer eine vorgeschrieben Zahl von Bällen die übrig bleiben müssen, alle Goo Bälle darüber gelten als Bonus. Wer die Missionen besonders schnell oder mit besonders vielen Extra-Bällen abschließt hat zudem die Möglichkeit World of Goo mit dem Internet zu verbinden, um seine Ergebnisse in einem Online-Highscore zu sichern. So bietet das Spiel einen indirekten, globalen Wettbewerb aller World of Goo Konstrukteure rund um den Globus.

 

In der Horizontale wird das Konstrukt von Luftballons gehalten


Alle die Goo Bälle, die der Spieler zusätzlich mit dem Rohr absaugt, werden vom Spiel automatisch in der World of Goo Corporation abgelegt – einem Bonuslevel. Dabei handelt es sich um einen speziellen World of Goo Spielplatz, auf dem der Spieler versuchen kann einen möglichst hohen Turm zu bauen. Mit jedem Level kommen neue Bälle hinzu, die verbaut werden können. Im Hintergrund der düsteren Location sind die World of Goo Corporation Türme anderer World of Goo Spieler zu sehen. Um sie zu sehen ist allerdings erneut eine Internetverbindung von Nöten.

Bunt, schräg & schrill

Der Name der Entwickler ist bei World of Goo Programm: Das Puzzle- und Konstruktionsspiel ist völlig in 2D Grafik dargestellt. Dabei haben die beiden Entwickler dem Spiel aber einen einzigartigen und völlig schrägen Stil verpasst, der jedes Level zu einem Erlebnis macht. Aus dem Maul einer Kreatur gilt es mit Luftballons eine Brücke über eine dornige Schlucht zu bauen, in einer rotierenden Trommel muss in ständiger Bewegung das Rohr an der Spitze erreicht werden. Die Level unterscheiden sich grafisch und stilistisch voneinander, einen grundlegenden Unterschied machen allerdings die fünf Kapitel von World of Goo aus.

 

Wird eine der weißen Fliegen angeklickt wird der letzte Schritt rückgängig gemacht


Akustisch ist das Spiel ebenso schräg wie grafisch. Das konstruktive Schaffen des Spielers wird von Level zu Level von unterschiedlichen Tönen untermalt, die die Aufgabe haben, das Geschehen zu untermalen und nicht etwa für Spannung zu sorgen. Diese Aufgabe erfüllt die Musik recht gut und hält sich dabei gekonnt im Hintergrund. Ansonsten ist World of Goo akustisch unauffällig. Die einzigen Geräusche, die außer der Musik zu hören sind, kommen von den Goo Bällen selbst. Wenn sie verbaut werden geben sie quietschend-jubelnde Laute von sich, mit einem Plopp lösen sie sich bei der Berührung mit einem Stachel oder einem Zahnrad in Wohlgefallen auf.

Fazit:
Kyle Gabler und Ron Carmel haben es geschafft: Zu zweit haben sie mit World of Goo ein innovatives Puzzle- und Konstruktionsspiel geschaffen, in dem das Wort Lageweile ein Fremdwort ist. Die fünf unterschiedlichen Kapitel bieten genügend Raum um sich konstruktiv auszutoben, die vielen verschiedenen Goo Bälle sorgen für Abwechselung. Das Spiel beginnt einfach, lässt den Schwierigkeitsgrad dann aber recht schnell ansteigen. So werden die Levels ab dem zweiten und dritten Kapitel anspruchsvoller – darüber hinaus lässt sich ohne Grübeln und Probieren nicht mehr allzu viel machen. World of Goo schafft es aber den Spieler beständig bei der Stange zu halten, denn von den Goo Bällen kann man nie genug bekommen!

 

Drucken | review | 04.01.2009, 14:47 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 Dez. 2008
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Aufbauspiel


Tops & Flops
fünf Kapitel
innovatives Gameplay
verschiedene Goo Bälle
Online-Highscore
2D-Grafik
Handhabung teils hektisch

System-Vorraussetzungen
Minimal
1 GHZ Pentium / Athlon
512 MB RAM
64 MB Grafikkarte
100 MB Festplattenspeicher

Optimal
3 GHZ Pentium / Athlon
1024 MB RAM
128 MB Grafikkarte
100 MB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
75%
Sound
75%
Steuerung
80%
Spieldesign
85%
Umfang
85%
Gesamtwertung: 80%

Bilderserien



Artikel Flash
 
 
Suche
 
 
 
Umfrage
 
Tägliche Spieleberichte oder monatliches Magazin?





 
 
Partner
 
 
 
 
 
 
 
Content and Design © Copyright 2002 - 2010 Mega-Gaming.com. All rights reserved. Impressum | Kontakt