StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

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Mirror's Edge

Ein düsterer Blick in die Zukunft: Die Welt hat sich verändert – vermeintlich zum Guten, doch dem ist nicht so. Ein freies Leben und eine freie Meinung sind unmöglich, wer sich gegen das System auflehnt verschwindet auf seltsame Art und Weise. Und dem System entgeht nichts, denn die Schritte und Tritte eines jeden Bürgers werden von unzähligen Kameras aufgezeichnet. Auch die Medien sind nicht viel mehr als das Sprachrohr der Obrigkeit, freie Berichterstattung gibt es nicht mehr. Das System ist einfach überall - und das alles natürlich im Zeichen von Schutz, Ruhe und Ordnung. Eine düstere Zukunftsvision – wenn auch in hellen kräftigen Farben.



Faith ist eine Runnerin. Sie gehört zu den Leuten die sich gegen das System stellen, die sich mit einem Leben im goldenen Käfig nicht abgefunden haben. Sie überbringt Nachrichten für alle diejenigen, die sich mit ihrem Schicksal ebenfalls nicht zufrieden geben wollen. Die Runner und die Exekutive des Systems gehen sich aus dem Weg, legen sich aber keine Steine in den Weg. Doch plötzlich hat es die Polizei auf Faith abgesehen, jagt sie mit allen Mitteln. Faith wird verdächtigt am Mord an einem hohen Politiker beteiligt zu sein – doch in Wahrheit handelt es sich nicht nur um einen Mord. Im Hintergrund verbirgt sich ein viel größeres Übel.

Ein Leben am Abgrund

Als Runnerin ist Faith nicht auf den Straßen unterwegs, zuviel Aufmerksamkeit würde sie dort auf sich ziehen. Runner bewegen sich tagtäglich am Abgrund, nur einen Fehltritt vom sicheren Tod entfernt. Ihr Revier sind die Dächer und Gebäude der großen Stadt, dort wo man sich schnell und ohne viel Aufsehen frei bewegen kann. In luftiger Höhe schlüpft der Spieler in die Rolle von Faith und macht sich auf den Weg das Geheimnis aufzudecken, das hinter der Ermordung des Politikers Pope steckt. Denn eines steht fest: Faith hat mit dem Mord nicht das Geringste zu tun, ebenso wenig ihre Schwester, die als Mörderin verhaftet wurde. Doch es bleibt nicht viel Zeit, denn das System fackelt nicht lang.

 

Die Dächer der großen Stadt sind ein lebensgefährliches Terrain


Mirror’s Edge orientiert sich am Trendsport Parkour: Hindernisse gibt es nicht und es ist (fast) nichts unmöglich. Mit einem weiten Sprung hechtet Faith zu gegenüberliegenden Wand eines Hochhauses, hält sich im letzten Moment an einem Rohr fest, klettert daran empor. Von dort spring sie auf einen Lüfter, außen an der Wand angebracht. Mit einem Sprung erreicht sie die Dachkante, zieht sich hinauf und läuft zur gegenüberliegenden Seite. Ein Kabel verbindet die Antenne des Gebäudes mit dem Nebengebäude; Faith rutscht mit rasantem Tempo daran hinab – unter ihr pulsiert das städtische Leben in einer der vielen Straßenschluchten der sterilen Stadt.

Folge dem roten Faden

Faith bewegt sich aber nicht nur weit über der Stadt, ihr Weg führt sie auch des Öfteren in die Innenräume der Gebäude oder in den Untergrund. Dort ist das Leben einer Runnerin aber nicht minder anstrengend: Die Türen eines grell weißen Flures sind allesamt verschlossen, erst im Stock darüber gibt es ein Weiterkommen. Faith fackelt nicht lang, spurtet auf die Wand zu und einige Meter daran hinauf, bevor sie mit einem Sprung auf Geländer des zweiten Stocks hechtet. Anfangs wartet Mirror’s Edge noch mit derart leichten Aufgaben auf die Runnerin und ihren Lenker, im Verlauf des Spiels werden die Anforderungen deutlich gesteigert – und das gilt nicht einzig und allein für die zu bewältigenden Sprünge und Klettereinlagen.

 

Das Spiel gibt einen rot markierten Weg vor - Alternativ-Routen gibt es auch


Die Levels – besonders über den Dächern der Stadt – sind weitläufig, der einzuschlagende Weg ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Ein Tastendruck verrät auf Wunsch die Richtung zum Ziel, außerdem führt ein roter Faden durch das sterile Großstadtlabyrinth. Das Spiel färbt automatisch das Objekt in Faiths Nähe rot ein, das das Weiterkommen ermöglich. Geht’s von einer Dachkante abwärts auf das nächste Gebäude liegen an der Kante rote Bretter, die den Absprungpunkt markieren; gleiches gilt für Rohre, Leitern, Kisten und Kästen, Stangen, Kabel und viele weitere Objekte, die der Spieler zum Weiterkommen nutzen kann. So ist ein schnelles Vorankommen ohne lange Sucherei garantiert. Meist gibt es auch noch alternative Abkürzungen, die es aber selbst zu entdecken gilt.

 

Drucken | review | 15.01.2009, 16:21 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 Jan. 2009
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Action-Adventure


Tops & Flops
einzigartiger Stil
schnelles Gameplay
tolle Effekte
alternative Wege
häufige Stürze
kein freies Speichern
kurze Spielzeit

System-Vorraussetzungen
Minimal
3 GHZ Pentium / Athlon
1024 MB RAM
256 MB Grafikkarte
8 GB Festplattenspeicher

Optimal
Intel Core 2 Duo Prozessor
2048 MB RAM
512 MB Grafikkarte
8 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
90%
Sound
85%
Steuerung
85%
Atmosphäre
85%
Motivation
80%
Gesamtwertung: 85%

Bilderserien



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