StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

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Burnout Paradise: The Ultimate Box

Wer Rennspiele und Electronic Arts verbindet landet unweigerlich bei der Need for Speed Reihe. Doch die weltbekannte Rennspielserie hat seit zwei Jahren unter Ideenlosigkeit zu kämpfen – doch in diesem Jahr soll alles besser werden. Wie es besser geht zeigt die rasante Konkurrenz aus den eigenen vier Wänden: Vor einem knappen Jahr für die Xbox 360 veröffentlicht haben Electronic Arts und Criterion Games den Action-Renner Burnout Paradise nun auch für den PC veröffentlicht. Dabei zeigt der Titel allen versierten Rennfahrern, wie ein actionreicher Rennern im Jahr 2009 auszusehen hat – und das ganz ohne Story und Zwischensequenzen.



Wie der Titel des Spiels schon verrät, lässt der Spieler in der virtuellen amerikanischen Metropole Paradise City die Reifen qualmen. Die Stadt kann frei erkundet werden, doch gibt es einen Dreh- und Angelpunkt, zu dem der Spieler immer wieder zurück kehr: Der Schrottplatz. Denn der Schrottplatz ist sozusagen die Garage des Spielers, hier wird die gesamte Flotte aufbewahrt; jederzeit kann der fahrbare Untersatz getauscht werden. Hier beginnt auch das eigentliche Spiel: Als unbekannter Fahrer mit einem Führerschein der untersten Kategorie muss man sich zu Beginn mit einem wahren Schrotthaufen auf vier Rädern begnügen – doch das ändert sich schnell.

Bleifuss im Paradise

Paradise City ist eine riesige Stadt, die sich mit endlos langen Häuserschluchten, Fabrikhallen und schillernden Wolkenkratzern über mehrere Kilometer erstreckt. Aber hier ist die Welt von Burnout Paradise noch nicht zu ende. Auch außerhalb der Stadtgrenzen gibt es allerlei Interessantes zu entdecken. Herausforderungen und Rennen kann der Spieler an fast jeder Kreuzung in der Stadt annehmen, es reicht aus an der gewünschten Stelle kurz Bremse und Gas zeitgleich zu betätigen – eben einen Burnout zu machen. Der Spieler kann dabei völlig frei wählen welches Rennen es als nächstes sein soll, Burnout Paradise macht keinerlei Vorgaben.

 

Auf dem Schrottplatz wird die Flotte des Spielers aufbewahrt


Der Fuhrpark des Rennspiels ist riesig. Nach und nach wird die eigene Flotte auf 75 Fahrzeuge erweitert, hinzu kommen Motorräder. Die Wagen sind in drei Kategorien aufgeteilt, die für die verschiedenen Rennen nützlich sind. Sportwagen sind leicht und schnell und schlängeln sich gekonnt durch den regen Verkehr auf den Straßen von Paradise City. Dafür reicht ein kleiner Crash und der Wagen ist hinüber. Ganz anders bei Crash-Cars, die auf Rempeleinen und Straßenkrieg ausgelegt sind. Sie stecken ordentlich ein und teilen ebenso ordentlich aus – sind aber auch bei Vollgas keine ordentlichen Renner. Die Stunt-Cars bilden die goldene Mitte, sie sind robust aber auch durchschnittlich schnell. Zudem verfügt jedes der 75 Fahrzeuge über unterschiedliche Fahreigenschaften.

Straßenverkehr ist Krieg!

Um neue Autos und Führerscheine zu bekommen müssen Herausforderungen und Rennen gemeistert werden. So gilt es schneller als der Rest von Punkt A zu Punkt B in Paradise City zu kommen oder im Burning Routes Modus Streckenabschnitte unter der vorgegebenen Zeit zu fahren. Wer es lieber etwas materialistischer hat wählt die Road-Rage oder Marked-Man Rennen. Im Road-Rage gilt es eine Zahl Gegner zu Klump zu fahren und zu rammen, im Marked-Man Modus flieht der Spieler vor computergesteuerten Widersachern, die versuchen den eigenen fahrbaren Untersatz zu zerstören. Gelingt es ihnen ist die Herausforderung verloren und das nächste Ziel ist eine der Werkstätten in der Stadt.

 

Dank enthaltener Erweiterung sind auch Motorräder im Spiel enthalten


Paradise City ist einen Straßen- und Kreuzungsreiche Stadt, so gibt es insgesamt 120 Herausforderungen, die bewältigt werden wollen. Wer sich unterdessen nicht mit dem Computer messen will erkundet die Stadt auf eigene Faust und macht Jagd auf die 600 verteilten Geheimnisse. Zudem vergehen einige Stunden bis ganz Burnout Paradise erkundet ist und alle Sehenswürdigkeiten wie Football-Stadion, Staudamm oder Eisanbahnbrücke unter die Lupe genommen worden sind. Außerdem strotzen die amerikanische Metropole und ihre Umgebung nur so vor waghalsigen Sprüngen und Abkürzungen, die während der Rennen nützlich sein können.

 

Drucken | review | 10.02.2009, 11:14 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 Jan. 2009
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Rennspiel


Tops & Flops
abwechselungsreiche Rennen
75 Fahrzeuge
120 Rennen
600 Geheimnisse
jedes Auto mit eigener Steuerung
guter Multiplayer
nur ein Schwierigkeitsgrad
für Anfänger sehr schwer
mangelnder Komfort

System-Vorraussetzungen
Minimal
2,4 GHZ Pentium / Athlon
1024 MB RAM
128 MB Grafikkarte
4 GB Festplattenspeicher

Optimal
Intel Core 2 Duo Prozessor
2048 MB RAM
512 MB Grafikkarte
4 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
85%
Sound
85%
Steuerung
80%
Umfang
90%
Motivation
85%
Multiplayer
85%
Gesamtwertung: 85%

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