StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

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X-Blades

Ayumi ist jung, allerdings ist sie trotz ihres Alters bereits eine erfahrene Schatzjägerin. Eines Tages stöbert sie im Laden eines alten Mannes herum, als sie durch Zufall auf eine Karte stößt, die den Weg zu einem alten Tempel zeigt. Ayumi zögert nicht lang und macht sich auf den Weg den Tempel nach Schätzen zu untersuchen, um diese Gewinnbringend veräußern zu können. Am Tempel angekommen steht sie schon bald vor einem Artefakt, von dem eine dunkle Macht auszugehen scheint – Alle Warnungen in den Wind stoßend berührt Ayumi das Artefakt. Durch die Berührung entlädt sich ein uralter Fluch auf die Schatzjägerin. Sie muss das helle Gegenstück des Artefaktes finden um zu überleben.



Die Welt von X-Blades wurde einst von zwei Brüdern beherrscht, bis diese sich über die Vorherrschaft zerstritten und ein Ungleichgewicht über die Welt kam. Das Artefakt, das Symbol ihrer Macht, zerbrach in zwei Teile: ein helles, gutes und ein dunkles, schlechtes Stück. Um nach der Berührung des dunklen Teils nicht zu sterben muss sich die Schatzjägerin auf den Weg machen, die Spitze des großen Tempels zu erreichen, da sich genau dort das helle Gegenstück befindet. Dabei gilt es nicht nur uralten Fallen zu trotzen, sondern auch den massenweise auftretenden Mächten des Bösen, die den Tempel bevölkern, den Garaus zu machen.

Anime in Action

Der Spieler schlüpft schon in die Rolle von Ayumi, bevor sie das dunkle Artefakt berührt. Am Tempel angekommen durchquert die junge Heldin einige Hallen, bis sie ihr Schicksal besiegelt – und just in diesem Moment beginnt das eigentliche X-Blades Gameplay: Mit ihren beiden Klingen und den darin integrierten Revolvern macht Ayumi den massig auftretenden Widersachern die Hölle heiß. Dabei liegt der Fokus des Action-Adventures eindeutig auf dem ersten Wort des Genres, denn Action wird in X-Blades große geschrieben. Abenteuer gibt es hingegen nur sehr selten und außerdem in recht abgespeckter Form. Ayumi setzt lieber auf die Holhammer-Methode.

 

Ayumi macht sich auf den Weg ihren Fluch zu brechen


Das Prinzip von X-Blades ist einfach: Ayumi betritt einen vergleichesweise kleinen Teil des Palastes (meist nur einen Raum), in dem Gegnerscharen auf sie zustürmen. Ayumi wehrt sich mit Klingen und Revolvern bis die Gegnerflut verebbt ist, gegnerische Kokons zerstört sind oder einer der öfters auftretenden Bossgegner das Zeitliche gesegnet hat. Die Gegnerstärke wird durch einen Balken symbolisiert – sind alle Widersacher geplättet ist der Balken leergefegt und ein bisher verschlossener Gang öffnet sich. Nach diesem Prinzip verfährt das Action-Adventure den größten Teil der nicht allzu langen Spielzeit – leider muss man sagen.

Und hüpf...

Um ein wenig Abwechselung in den actionreichen Alltag von X-Blades zu bringen haben die Entwickler von Gaijin Entertainment ein paar Sprungeinlagen ins Spiel integriert. Damit wir und richtig verstehen: Keine Sprungeinlagen a la Lara Croft oder Indiana Jones. Wenn die beiden Abenteurer auf Sprung-Level 10 stehen, hüpft Ayumi gerade einmal auf Stufe 2. Durch eine Hechtrolle muss die Anime-Heldin Fallgittern entkommen oder aus dem Boden schnellenden Metallspitzen ausweichen – ansonsten droht der Heldentod. Allerdings wirken die Sprungeinlagen sehr aufgesetzt, so als wollten die Entwickler mit aller Gewalt etwas Abwechselung in Ayumis Alltag bringen. Klappt aber leider nur bedingt.

 

Zu Beginn muss sich Ayumi gegen den Wächter des Artefaktes durchsetzen


Mehr Abwechselung als Ayumis Kämpfe oder die Hüpferei bietet der Pool an Widersachern, aus dem das Action-Adventure schöpft. Der reicht von zweibeinigen und kleinen Echsen über aggressive Krabben bis hin zu bewaffneten Echsenmenschen, umher fliegenden Geistern und Riesenlibellen bis zu rasenden Löwen und monströsen Spinnen. Dabei ist außerdem zu beachten dass nicht jeder Gegner durch Klingen- oder Revolverattacken zu bezwingen ist. Echsen, Krabben und Libellen lassen sich einfach in Stücke zerhacken, Geister und Elementare hingegen bedürfen mächtigerer Geschütze, die die junge Schatzjägerin im Laufe von X-Blades zu nutzen lernt.

 

Drucken | review | 15.02.2009, 16:44 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
 Zuxxez
Vertrieb
 Zuxxez
Erscheinungstermin
 Feb. 2009
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Action-Adventure


Tops & Flops
schnelle Action
viele Fähigkeiten
schicke Kombo-Angriffe
hübsche Locations
mangelnde Abwechselung
aufgesetzte Sprung-Einlagen
Ziel-Probleme

System-Vorraussetzungen
Minimal
2 GHZ Pentium / Athlon
512 MB RAM
256 MB Grafikkarte
3 GB Festplattenspeicher

Optimal
Intel Core 2 Duo Prozessor
2048 MB RAM
512 MB Grafikkarte
3 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
80%
Sound
80%
Steuerung
75%
Atmosphäre
70%
Motivation
60%
Gesamtwertung: 73%

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