StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

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Warhammer 40.000: Dawn of War II

In einer fernen Zukunft hat sich das Imperium der Menschheit über die ganze Galaxie ausgebreitet. Aber ihre Tage der Expansion sind lange vorbei. Wo die Menschheit einst kämpfte, um zu erobern, kämpft sie jetzt nur noch ums Überleben. Erbarmungslose und blutdurstige Aliens verwüsten zahllose Welten. Ihre Verteidiger sterben zu Milliarden in endlosen Zermürbungskriegen. Verschlagene Feinde locken sie immer wieder in Hinterhalte und die fortschrittliche Alien-Technologie fordert häufig in nur wenigen Augenblicken Millionen von Leben. Aber die größte Bedrohung für das Überleben der Menschheit kommt jetzt von außerhalb der Galaxis.



Der Imperator hat sich zur Erde zurückgezogen, um von seinem Goldenen Thron aus zu herrschen. Überall kämpfen die überlasteten Truppen zahllose Kriege. Ständig werden sie von gnadenlosen Aliens angegriffen. Von der Erde erwarten die Streitkräfte keine große Unterstützung mehr, und so scheinen sie die Schlacht ums Überleben der Menschheit zu verlieren. Ihre größte Hoffnung ruht auf den Space Marines. Genetisch veränderte Krieger mit übermenschlichen Fähigkeiten - die Spitze des menschlichen Potenzials. Aber die Space Marines sind nur wenige und die Galaxis ist groß. Noch größer allerdings ist die Zahl der Feinde und so ist dies die finsterste Stunde der Menschheit.

Strategisch neue Wege

Mit Warhammer 40.000: Dawn of War feierten THQ und Relic Entertainment seinerzeit große Erfolge, das Strategie-Spiel konnte sich eine bis heute gut funktionierende Community aufbauen. Im vergangenen Jahr dann kündigte man den Nachfolger Warhammer 40.000: Dawn of War II und entsprechend große war die Freude auf Seiten der Spieler. Relic Entertainment hat die Arbeiten am Spiel mittlerweile beendet und Warhammer 40.000: Dawn of War II steht in den deutschen Händlerregalen zum Kauf bereit. Ob sich Strategen ebenso freuen dürfen wie zu Zeiten des Vorgänger-Titels verraten die folgenden Zeilen.

 

Ab sofort geht's mit kleineren Armeen in die Schlacht


Ganz frei heraus: Warhammer 40.000: Dawn of War II hat sich im direkten Vergleich zum Vorgänger verändert – stellenweise sogar recht grundlegend. Der Titel ist und bleibt zwar ein Strategie-Spiel, doch verschiebt Relic Entertainment den Fokus des Spiels ein ganzes Stück in Richtung Rollenspiel. Im Einsatz werden Erfahrungspunkte gesammelt die folglich auf eine ganze Reihe von Spezialfähigkeiten verteilt werden kann. Die eigenen Mannen dürfen außerdem mit frischer Schutzkleidung versehen werden, zudem entscheidet der Spieler auch über die Bewaffnung. Das funktioniert weil die Entwickler in Sachen Einheiten sparen: Große Armeen gibt es nicht mehr, höchstens vier Infanterie-Squads werden in die Schlacht gelenkt.

Auf in die Schlacht!

Ansonsten geht es zu wie man es von einem Strategie-Spiel gewohnt ist: Der Spieler navigiert in der (einzigen) Kampagne seine Mannen in die Schlacht und bekommt es mit verschiedenen Arten von Missionen zu tun. Gegner müssen abgewehrt und Punkte verteidigt werden, Feindtruppen werden mit Attentaten überrascht. Zudem müssen von den gegnerischen Truppen gehaltene Festungen erobert und eingenommen werden. Allerdings geraten bei den meisten Einsätzen die geschichtlichen Geschehnisse viel zu sehr in den Hintergrund. In Sachen Story sind die Entwickler recht sparsam zu Werke gegangen, im Gegenzug haben sie aber den Umfang der verschiedenen Missionsarten erweitert.

 

Die Tyraniden greifen vorzugsweise in der Masse an


Während die Story den Spieler also nicht so recht zu fesseln vermag übernehmen diesen Part die neu integrierten Rollenspiel-Anleihen. Erst geht es auf dem Schlachtfeld heiß her, dann werden mit den errungenen Erfahrungspunkten die Spezialfähigkeiten der eigenen Truppen aufgewertet. Außerdem macht man nach und nach immer mehr Jagd auf Ausrüstungsgegenstände, die Strategen ihren Schwertschwingern auch direkt anbauen dürfen. Warhammer 40.000: Dawn of War Veteranen müssen abwägen ob sie lieber größere Armeen oder die beschrieben Rollenspiel-Anleihen in einem Strategie-Spiel sehen möchten – so entscheidet sich die Wahl zwischen Warhammer 40.000: Dawn of Warhammer 40.000: Dawn of War II und dem Vorgänger.

 

Drucken | review | 23.02.2009, 16:36 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
 THQ
Vertrieb
 THQ
Erscheinungstermin
 Feb. 2009
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Strategie


Tops & Flops
grandiose Grafik
tolle Akustik
erstklassiger Mehrspieler-Modus
Rollenspiel-Anleihen
optionale Missionen
mangelndes Balancing
öde Kampagne
belanglose Umgebungen

System-Vorraussetzungen
Minimal
3,2 GHZ Pentium / Athlon
1024 MB RAM
256 MB Grafikkarte
5,5 GB Festplattenspeicher

Optimal
Intel Core 2 Duo Prozessor
2048 MB RAM
512 MB Grafikkarte
5,5 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
90%
Sound
90%
Steuerung
80%
Umfang
80%
Motivation
74%
Multiplayer
90%
Gesamtwertung: 84%

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