StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

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Tom Clancy's HAWX

Die US Army muss verrückt sein! Globale Konflikte gibt es in der nahen Zukunft an allen Ecken und Ende des Planeten Erde, trotzdem wird eine gut aufeinander eingespielte Jäger-Staffel aufgelöst, nachdem sie in einem nervenaufreibenden Einsatz über der mexikanischen Stadt Juarez den Jungs vom Ghost Recon Team den Allerwertestem gerettet hat. Aber in der fiktiven Zukunft ist Kriegsführung nicht mehr länger nur eine Staatsangelegenheit und so gründen sich überall auf der Welt börsennotierte Militärfirmen, die gegen ein entsprechendes Honorar in allen Krisengebieten der Welt für Ordnung sorgen - der meistbietende bestimmt den Kriegsausgang.



David Crenshaw und seine Kollegen werden Artemis, einem der besagten Militär-Unternehmen angesprochen, die Jäger-Staffel für brenzlige Einsätze zu bilden. Und so ziehen die ehemaligen US Army Piloten los, um allerlei Terroristen und Schurkenstaaten im Auftrag der Nato oder der jeweiligen Regierungen die Hölle heiß zu machen. Doch viel zu spät bemerken die Mannen um Crenshaw die eigentlichen Pläne ihres Arbeitgebers, denn plötzlich stellt sich Artemis gegen die Vereinigten Staaten von Amerika und bringt sogar einen Atomsprengkopf in seinen Besitz. Gründe genug, um wieder für die US Army in die Luft zu gehen.

Über den Wolken...

Die Handlung von Tom Clancy's HAWX erstreckt sich über sieben Jahre. Mit der Entlassung aus dem Staatsdienst im Jahr 2014 beginnt das Spiel, im Jahr 2021 endet es mit der Rettung der Weltmacht USA. In der Zwischenzeit gibt es für David Crenshaw und seine Kollegen aber alle Hände voll zu tun, den Artemis baut nach und nach seiner Vormachtstellung aus und wird von allen führenden Regierungen rund um die Welt engagiert. So lenkt der Spieler seinen rasanten Stahlvogel nicht nur über mexikanische Städte, sondern auch über Wüstenboden in Dubai, den Zuckerhut in Rio de Janeiro und allerlei amerikanische Millionenmetropolen.

 

Die blauen Rauten geben die ideale Fluglinie vor


Die Story der Flugsimulation ist von Beginn an ersichtlich - macht aber nichts. Denn die Missionen bieten nicht nur allerlei unterschiedliche Locations und Aufgaben, des Öfteren kommt es auch zu unerwarteten Wendungen. So sichern Crenshaw und seine Kollegen in der Wüste Dubais eine Ölraffinerie des Staates, auf die ein Feindstaat einen Angriff plant. Allerlei Panzer und Helikopter rücken in rauen Mengen auf das Ziel zu, es gibt alle Hände voll zu tun. Plötzlich und unerwartet meldet die Basis anrückende Feindflieger, die sich rasend schnell dem Zielobjekt nähern. So ist immer wieder schnelles Handeln gefragt.

Im Angesicht des Feindes

Starts und Landungen fallen in Tom Clancy's HAWX flach - der Flieger ist zu Beginn jeder Mission schon in der Luft. So geht es mit Höchstgeschwindigkeit dem nächsten Wegpunkt und den Feinden entgegen. Sind diese aufgetaucht werden sie auf dem Radar markiert und als gelbe Rauten auf dem Monitor dargestellt. Per automatischer Zielfunktion werden sie ins Visier genommen, sind die Feindflieger nah genug färbt sich die Raute rot. Raketen werden über große Entfernung abgefeuert, die in der Regel ihr Ziel treffen - Aus der Nähe sieht man Feindflieger fast nie. Per Tastendruck können Piloten außerdem zwischen den verschiedenen Feindeinheiten wie Jägern, Panzern, Luftabwehr, Schiffen und Helikoptern umschalten.

 

Virtuelle Kampfpiloten dürfen auch im Cockpit Platz nehmen


Das Kampfsystem steuert sich denkbar einfach, ebenso wie die verschiedene Stahlvögel selbst. Per Tastendruck wird der Schub erhöht oder gedrosselt, mit der Mouse wird die Schnauze des Fliegers hochgezogen oder nach unten gedrückt. Alle Manöver werden über die Mouse gesteuert, was die Steuerung der Flieger sehr komfortabel macht. Steuerungsbedingte Abstürze gibt es so gut wie nie, nur wer seinen Vogel nach einem Strömungsabriss nicht mehr unter Kontrolle bringen kann stürzt zu Boden. Schade dass Tom Clancy's HAWX in Sachen Geschwindigkeitsgefühl nicht aus den Vollen schöpft. Nahe dem Erdboden und aus der Cockpitperspektive sind die Flüge mitunter rasant, hoch am Himmel scheint alles irgendwie langsamer als es in Wahrheit ist.

 

Drucken | review | 29.03.2009, 15:07 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 März 2009
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Simulation


Tops & Flops
spannende Wendungen
50 verschiedene Flieger
Satellitenfoto-Texturen
komfortable Steuerung
Missionen unter Druck
vorhersehbare Handlung
kaum Geschwindigkeitsgefühl
beschränkte Gegner-KI

System-Vorraussetzungen
Minimal
2,4 GHZ Pentium / Athlon
1024 MB RAM
256 MB Grafikkarte
9 GB Festplattenspeicher

Optimal
Intel Core 2 Duo Prozessor
2048 MB RAM
512 MB Grafikkarte
9 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
80%
Sound
80%
Steuerung
75%
Atmosphäre
70%
Motivation
75%
Multiplayer
70%
Gesamtwertung: 75%

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