Das Leben von Wesley Gibson hat sich grundlegend verändert. Vor wenigen Monaten noch war er ein Nichts, ein Niemand, ein kleines Häufchen Elend, das sich von seiner Chefin, von seiner Freundin und seinem besten Freund schikanieren und ausnutzen ließ. Doch in nur wenigen Wochen änderte sich sein Leben grundlegend. Er erfuhr, dass sein verschollen geglaubter Vater vor wenigen Tagen von einem Killer getötet wurde. Sein Vater selbst war ein Killer, einer der besten seiner Zunft. Wesley, mit dem gleichen Blut in seinen Adern, wurde von der Bruderschaft ausgewählt, den Tod seines Vaters zu rächen - und wurde ebenfalls zu einem Killer ausgebildet.

Doch Wesley wurde benutzt. Nicht sein Vater wurde getötet, sein Vater war es, der nach und nach die intrigante Bruderschaft ausschaltete - doch Wesley erfuhr es zu spät. Nämlich erst dann, als er seinen Vater mit einer Kugel im Bauch vor sich sterben sah - die Kugel stammte aus seiner eigenen Waffe. Nach einem blutigen Showdown in der Chicagoer Bruderschaft begann Wesley weiter und tiefer in seiner Vergangenheit zu graben - und stieß dabei auf neue Informationen über seine Mutter. Denn nicht nur sein Vater schien von allerlei Geheimnissen umgeben zu sein, auch die Umstände des Todes seiner Mutter sind undurchsichtig.
Plötzlich tauchen Mitglieder der französischen Bruderschaft in Wesleys Wohnung auf und stehlen ein Bild seiner Mutter. Wesley fackelt nicht lang und macht sich daran sie zu verfolgen - und so beginnt das eigentliche Spiel. Aus der Verfolgerperspektive navigiert der Spieler Wesley über die Dächer von Chicago und schaltet dabei allerlei Gegner aus und erfährt bald von einem Plan, den die französische Bruderschaft verfolgt. Ein Plan in dem er eine Rolle spielt, und in dem seine Eltern eine Rolle spielten. Für den frisch gebackenen Killer eine willkommene Möglichkeit seinen Fähigkeiten freien Lauf zu lassen - und das tut Wesley auch zu Genüge.
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Wesley macht sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit
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Wer Wanted: Weapons of Fate wie ein herkömmliches Actionspiel spielt überlebt keine fünf Minuten. Das Zauberwort heißt Deckung. Wer sich auf Teufel komm raus durch die Reihen der Widersacher kämpfen will fällt schnell auf die Nase. Das Wort Deckung wird in der Spielumsetzung sehr groß geschrieben, Entwickler GRIN hat extra ein spezielles Deckungssystem eingebaut, das verschiedene Bewegungen zulässt. So kann der Spieler sich hinter fast allen Objekten verbergen, blind aus der Deckung feuern, sich hinter kleinen Wagen geschützt vorwärts bewegen oder sich mit Sprüngen und Rutschen über den Boden aus der Schusslinie bugsieren.
Ein Level versetzt den Spieler an Bord eines Flugzeuges, das während des Fluges in die Hände der Bruderschaft fällt. Cross lässt sich das nicht gefallen und setzt sich zur Wehr. Er sucht Deckung hinter einer Sitzreihe, wird aber von den Gegnern entdeckt, sie feuern aus allen Rohren. Um sich nun bewegen zu können muss der Spieler die Widersacher durch Sperrfeuer in Deckung zwingen. Die kurze Feuerpause wird genutzt um näher an die Gegner heranzukommen. Wenn sie nicht bemerken dass der Spieler seine Deckung verlassen hat feuern sie weiterhin auf die Stelle, wo er sich zuvor verschanzte. So können Gegner austrickst und umgangen werden.
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Deckung ist für das Actionspiel überlebenswichtig
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Die aus dem Film bekannten Kurvenkugeln sind ebenfalls ein effektives Mittel, um sich Gegner vom Hals zu schaffen. Ist das Feature aktiviert erscheint auf dem Monitor eine Kurve, die die Flugbahn der Kugel beschreibt. Ist die kurve weiß trifft die Kugel ihr Ziel, ist sie rot ist ein Objekt im Weg. Mit etwas Geschick können so gleich mehrere Gegner ausgeschaltet werden. Zudem kann der Spieler auf einen Zeitlupenmodus a la Bullettime zurückgreifen, oder – besonders effektiv – mehrere Kugeln zeitgleich in Richtung des Ziels verschießen. An der gewünschten Stelle treffen sich die Kugeln und sorgen mit eine Detonation für viel mehr Schaden.
Drucken | review | 06.05.2009, 18:39 |
Tim Ahlert