StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

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Age of Pirates 2: City of Abandoned Ships

Auch wenn in Afrika noch heute Schiffe gekapert werden, die Hochzeit der Freibeuterei ist schon ewig lang her. Damals, als noch reich beladene Handelsschiffe von Kontinent zu Kontinent schifften, immer auf der Hut vor dem Schrecken der sieben Weltmeere. Tauchte am Horizont ein Schiffe mit Totenkopfflagge auf war es für die Händler allerdings meist schon zu spät: Der Kahn wurde gekapert, die Mannschaft getötet, alles was nicht niet- und nagelfest war mitgenommen und das Schiff versenkt. Wer heutzutage sein Geschick als freiberuflicher Freibeuter versuchen möchte muss sich dabei auf die virtuellen sieben Weltmeere beschränken - etwa in Age of Pirates 2: City of Abandoned Ships.



Das erklärte Ziel von Age of Pirates 2: City of Abandoned Ships ist klar umrissen: Als Nobody auf dem kühlen Nass muss sich der Spieler als Pirat einen Namen machen, Plündern, Meucheln, Mördern, Schiffe versenken, Reichtümer anhäufen, eine Rasselbande zusammensuchen und eben all das tun, was einen waschechten Freibeuter ausmacht. Außerdem gilt es möglichst alle Flecken auf der virtuellen Landkarte zu entdecken - und die reichen von Südseeinseln über dichte Urwälder bis hin zu Erkundungsgängen unterhalb des Meeresspiegels. Außerdem schlafen die Toten in Age of Pirates 2: City of Abandoned Ships recht unruhig...

Kurz ist das Piratenleben...

Das Geschehen des Freibeuter-Rollenspiels beginnt auf einem Gutshof in England - weit ab der himmelblauen Ozeane. Außerdem ist das gerade begonnene Piratenleben mitunter schnell vorbei. Denn der junge Navigator eilt herbei und erzählt dem Frisch-Piraten von einer Gruppe Soldaten, die auf dem Weg zum Hof sind. Um sich zu verteidigen soll er das Schwert aus der Truhe auf dem Balkon holen. Balkon und Truhe sind schnell gefunden, aber ohne Schlüssel öffnet sich die Truhe einfach nicht - denn der Navigator hat Peter Blood den Schlüssel wiedererwarten nicht gegeben. Und so findet das junge Freibeuter-Leben durch die Klingen der Soldaten ein frühes Ende.

 

Vom Doktor zum Piratenkapitän: Peter Blood


Ungewollt natürlich. Und für alle die unter dem gleichen Problem leiden eine kleine Abhilfe: Der gesuchte Schlüssel liegt auf dem Tisch in der Haupthalle des Hofes. Aufnahmen, einstecken, Truhe öffnen Schwert mitnehmen, Soldaten plätten, geschafft! Dieses Anfangsproblem ist allerdings recht bezeichnend für Age of Pirates 2: City of Abandoned Ships. Denn das Rollenspiel leidet noch unter so manchem Problem, da sind die oft schwer auffindbaren Objekte nur ein kleines Teil im großen Fehler- und Problem-Puzzle des Piraten-Rollenspiels. Trotzdem sollten freiberufliche Freibeuter den Säbel nicht vorschnell ins Korn werfen.

Der blutige Peter

Bevor es jedoch soweit kommen kann gilt es zu Beginn des Spiels das eigene Ego aus drei vorgegebenen Mannen auszuwählen. Dabei verschweigt Age of Pirates 2: City of Abandoned Ships jedoch eine wichtige Tatsache: Um die Kampagne des Rollenspiels zu erleben muss der augenscheinliche Pirat Peter Blood ausgewählt werden, die Wahl der anderen beiden Charaktere startet automatisch ein freies Spiel. Ist also Peter Blood gewählt wird zwischen den Klassen Händler, Korsar und Abenteurer gewählt, außerdem wird der Schwierigkeitsgrad für das bevorstehende Piratenabenteuer ausgewählt.

 

Sonne, blauer Himmel, blaues Wasser - Piratenträume werden wahr


Nach der Bluttat in England werden Blood und der junge Navigator auf eine britische Kolonie verschifft, wo sie Sklavenarbeit verrichten müssen. Doch ein befreundeter Arzt erklärt sich bereit Blood Geld zu leihen, damit er sich ein kleines Schiff kaufen und ein paar Leute anheuern kann, um in einer Nacht- und Nebelaktion auf dem Wasserweg aus der Gefangenschaft zu verduften. Und ist das gelungen stehen dem Spieler alle Türen der weitläufigen virtuellen sieben Weltmeere inklusive aller Inseln, Städte und Eilender offen, doch ist besonders der Aufenthalt auf den Gewässern zu Beginn des Spiels mit Vorsicht zu genießen.

 

Drucken | review | 17.05.2009, 11:53 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
 Akella
Vertrieb
Erscheinungstermin
 Mai 2009
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Rollenspiel


Tops & Flops
Story-Modus & Endlosspiel
umfangreiche Spielwelt
Charakterwerte & Fähigkeiten
Langzeitmotivation
umständliche Bedienung
technisch veraltet
klotzige Spielwelt
lange Einarbeitungszeit

System-Vorraussetzungen
Minimal
1,5 GHZ Pentium / Athlon
1024 MB RAM
128 MB Grafikkarte
8,5 GB Festplattenspeicher

Optimal
3 GHZ Pentium / Athlon
2048 MB RAM
256 MB Grafikkarte
8,5 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
60%
Sound
65%
Steuerung
40%
Atmosphäre
65%
Motivation
65%
Gesamtwertung: 59%

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