StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

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Demigod

Laut dem Strategie-Spiel Demigod tummeln sich eine Reihe Götter im Himmel - und einer davon musste kürzlich abdanken. Somit ist ein Platz an der Sonne frei geworden, der natürlich wieder besetzt werden muss. Doch es gibt mehrere Anwärter auf den Status als Vollzeitgott, allesamt Halbgötter die ihren Status und Geltungsbereich ausweiten möchten. Und da man sich nicht gütlich einigen kann kommt es wie es kommen muss: Die Halbgötter hauen sich so lange gegenseitig auf die Nase bis alle außer einem am Boden liegen - und der Glückliche darf dann mit Pauken und Trompeten seinen neuen Job als Vollzeitgott antreten.



Bevor US-Entwickler Gas Powered Games auf die Idee kam Demigod zu entwickeln haben die Mannen allem Anschein nach etliche Partien der WarCraft 3 Modifikation Defense of the Ancients gespielt. Irgendwann dachte denn einer der Entwickler: "Hey, was so ein Mod-Team kann können wir doch bestimmt auch! Und bestimmt auch noch besser!" Und so (oder vielleicht auch nur so ähnlich) gebar Gas Powered Games die Idee eines Strategie-Spiels namens Demigod, in dem es darum geht andere Halbgötter auszuschalten, um selbst ein Vollzeitgott zu werden.

Einzelkämpfer? Nein danke!

Die Handlung von Demigod ließe sich bestimmt auch gut in einer wendungsreichen und spannenden Geschichte verarbeiten, doch darauf haben die Entwickler verzichtet - Demigod legt den Fokus ganz klar auf Mehrspieler-Partien. Es gibt zwar auch einen Spielmodus für nur einen Streiter, doch der weiß im Vergleich nicht so recht zu motivieren. Einzig interessant sind die Errungenschaften, die Einzelspieler zu Tage befördern. Wer sein Halbgott-Ego also lieber durch handlungsbasierte Missionen führen möchte darf an dieser Stelle aufhören zu lesen, denn diejenigen Spieler werden vom Strategie-Spiel nicht begeistert sein.

 

Der Turm ist mit seinem Hammer im Kampf besonders stark


Die Gefechte in Demigod werden auf acht Karten ausgetragen, bis zu vier Halbgötter können sich auf die Seite der Mächte des Lichtes oder die der Mächte der Dunkelheit stellen. Dabei gilt es vorher die Klasse des eigenen Charakters festzulegen, wobei sich die Wahl auf zwei Klassen beschränkt: Assassine oder General. Damit sich auf den Karten nicht nur bis zu acht Spieler gegenüberstehen gibt es allerlei Mitstreiter beider Seiten, die ins Kampfgeschehen eingreifen - hier wird auch ein unterschied beider Klassen aufgezeigt. Generäle dürfen die Mitstreiter ein wenig lenken, ansonsten ziehen sie aus eigenen Stücken und mit eigenem Willen in die Schlacht. Assassinen hingegen können kräftig austeilen.

My Zitadelle is my Castle

Würden sich auf dem Schlachtfeldern nur Einheiten und Halbgötter gegenüber stehen wären die Partien unter Umständen schnell vorbei - doch für diesen Fall haben die Entwickler vorgesorgt. Auf der Karte steht jeweils eine Bastion der Mächte des Lichtes und eine der Mächte der Dunkelheit - natürlich an den weitest möglich von einander entfernten Punkten. Die Bastionen, bestehend aus Türmen, Festungen und der Zitadelle, gilt es gut zu schützen, denn in Demigod kann kein Nachschub erschaffen werden. Außerdem können in der Zitadelle verschiedene Verbesserungen vorgenommen werden, die die eigenen Truppen im Kampf unterstützen.

 

Generäle können auch die computergesteuerten Mistreiter befehligen


Zwar gibt es im Spiel nur acht Karten, doch die sind sehr abwechselungsreich gestaltet, auch wenn sie in der Mitte gespiegelt wurden um eine Chancengleichheit zu gewährleisten. Außerdem befinden sich so auf beiden Seiten der Karte eine gleiche Anzahl von Flaggen, die eingenommen werden müssen. Zum einen um im Modus Dominator zu siegen, und zum anderem um sich die Extras, Boni und Vorteile zu sichern, die die Flaggen mit sich bringen: Auf der Karte erscheinen mehr Portale für Mitstreiter, der Gewinn der Erfahrung steigt an oder das Goldeinkommen der angehörigen Macht steigt ebenfalls an.

 

Drucken | review | 26.05.2009, 16:34 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
 Atari
Vertrieb
 Atari
Erscheinungstermin
 Mai 2009
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Strategie


Tops & Flops
toll designte Karten
schnelle Schlachten
guter Multiplayer-Modus
schöne Effekte
gelungene Vertonung
kein Tutorial
schlechtes Balancing
wenige Karten
kleine KI-Probleme

System-Vorraussetzungen
Minimal
3 GHZ Pentium / Athlon
1024 MB RAM
128 MB Grafikkarte
8 GB Festplattenspeicher

Optimal
Intel Core 2 Duo Prozessor
2048 MB RAM
512 MB Grafikkarte
8 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
85%
Sound
85%
Steuerung
75%
Umfang
70%
Motivation
74%
Multiplayer
85%
Gesamtwertung: 79%



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