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Battlestations: Pacific

Amerikaner und Japaner standen sich im Zweiten Weltkrieg als erbitterte Feinde gegenüber, bis an die Zähne bewaffnet und wild entschlossen, alles für den Sieg des eigenen Landes zu tun. Wir wissen natürlich wie das ganze ausging: Schließlich unterlag das kleine Japan dem großen Amerika, der Krieg ging langsam aber sicher zu Ende. Und jetzt kommt wieder die altbekannte Was-wäre-wenn-Frage: Was wäre denn geschehen wenn nicht die Amerikaner, sondern die Japaner die Auseinandersetzung gewonnen hätten? Darauf gibt Battlestations: Pacific zwar keine Antwort, dafür wird aber die Ausgangsposition für die Antwort geschaffen.



Battlestations: Pacific stellt den Spieler nach dem Start des Programms vor die Wahl in die Rolle der amerikanischen oder japanischen Streitmacht zu schlüpfen, um den Krieg für die entsprechende Seite zu gewinnen. Dabei fallen schnell einige Änderungen gegenüber Battlestations: Midway auf: Der US-Soldat, in dessen Rolle der Spieler im Vorgänger schlüpfte, ist nicht mehr mit von der Partie - ab sofort geht es als namenloser Streiter an die Front. Alles andere hätte mit der Funktion des Spiels aber auch nicht funktioniert, denn ereilt den Spieler der Tod wird er automatisch in die Rolle des nächsten Piloten oder Kapitäns gesteckt.

Kriegerisches Multitalent

Während den Kampfeinsätzen zu Land oder zu Wasser ist der Spieler ständig auf Achse - von Kampfstation zu Kampfstation. Mit einem Flugzeugträger, ein paar Kampfschiffen und einem U-Boot geht es in die Schlacht gegen die Japaner. Ein Aufklärungsflieger entdeckt einen feindlichen Träger und Transportschiffe, sogleich wird eine feindliche Bomberstaffel entsendet. Im Gegenzug werden auch Bomber entsendet um die Angreifer willkommen zu heißen - und sofort nimmt der Spieler hinter einem amerikanischen Steuerknüppel Platz, um den Japanern die pazifische Hölle heiß zu machen.

 

Ab sofort geht es mit detaillierteren Einheiten in die Schlacht


Vom japanischen Träger startet ständig Nachschub, also muss die Quelle des Übels ausgeschaltet werden. Über das Managementsystem des eigenen Trägers werden Flugzeuge mit Torpedos entsandt, die den feindlichen Buck löchern sollen. Sobald das Flugzeug in der Luft ist übernimmt der Spieler die Steuerung und bahnt sich einen Weg durch die Feindflieger und MG-Salven, bis der japanische Träger dem Meeresboden entgegen sinkt. Somit ist die Bahn frei um die Transportschiffe zu versenken und den Nachschub zu unterbrechen - für die Torpedos des Unterseebootes eine leichte Aufgabe.

Action oder Strategie?

Der Spieler hat stets die Wahl welche Einheit er steuern möchte, die entsendeten Torpedo-Flugzeuge machen ihre Arbeit auch allein. Allerdings bedarf es in dem Falle mehrerer Anläufe - schließlich soll der Spieler die Frontarbeit selbst erledigen! Damit die übrigen Einheiten währenddessen sinnvoll das Missionsziel unterstützen gibt es in Battlestations: Pacific eine taktische Karte, die Spielern des Vorgängers bekannt vorkommen dürfte. Über die Karte kann jede Einheit separat befehligt werden. Auch wenn die KI der Mitstreiter eine recht gute Arbeit macht ist es doch immer am effektivsten die wichtigsten Aufgaben selbst in die Hand zu nehmen.

 

Die Umgebungen haben grafisch stark zugelegt - siehe die Inseln


Ganz so einfach wie sich die Beschreibung des Einsatzes anhört sie ist auch nicht. Es bedarf nicht nur eines Torpedos um den japanischen Träger zu versenken, mehrere Anläufe sind nötig. Und in dieser Zeit starten mehr und mehr feindliche Flieger, die den eigenen Träger aufs Korn nehmen. Neben den Einsätzen auf dem Schlachtfeld muss der Spieler außerdem darauf achten dass die eigenen Einheiten im Schadensfall repariert werde und auch dass für Nachschub gesorgt ist. Denn wird eine eigene Einheit vom Himmel geholt muss auf dem eigenen Träger Nachschub geordert werden, sonst kommt es schnell zu feindlichen Überlegenheit und der eigene Verband sinkt.

 

Drucken | review | 29.05.2009, 21:46 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
 Eidos
Vertrieb
 Eidos
Erscheinungstermin
 Mai 2009
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 3D-Action


Tops & Flops
gute Action & Strategie Mischung
viele Einheiten
zwei Kampagnen
gelungene Akustik
umfangreicher Multiplayer
komplexe Handhabung
wenig Einheiten-Gefühl
teils zu schwer
Abwechselungs-Mangel

System-Vorraussetzungen
Minimal
3 GHZ Pentium / Athlon
1024 MB RAM
256 MB Grafikkarte
8 GB Festplattenspeicher

Optimal
Intel Core 2 Duo Prozessor
2048 MB RAM
512 MB Grafikkarte
8 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
80%
Sound
80%
Steuerung
70%
Atmosphäre
70%
Motivation
70%
Multiplayer
80%
Gesamtwertung: 75%

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