Die Menschheit befindet sich seit Jahren in einem Kampf der über Leben und Tod entscheidet. In einem Kampf gegen einen Gegner der von Menschenhand erschaffen wurde. Das vom US-Militär gestartete Skynet Programm geriet außer Kontrolle, Skynet begann einen eigenen Willen zu entwickeln und übernahm die Kontrolle über die erste Generation der Maschinen. Das alles mit einem einzigen Ziel: Die Menschheit auszuschalten. Wer nicht als Sklave für Skynet arbeiten wollte wurde von den Maschinen getötet, oder schloss sich dem Widerstand an, der sich im Untergrund gegen die Maschinen formierte.

John Connor ist nicht nur Held des aktuellen Terminator: Die Erlösung, er ist auch Held des gleichnamigen Videospiels. Allerdings ist das Spiel zeitlich vor den Geschehnissen des Kinofilms angesiedelt, erzählt also wie John Connor zu dem Mann wurde, der im Film den Widerstand im Kampf gegen die Maschinen anführt. Schließlich wurde er von seiner Mutter von seiner Geburt an dazu erzogen, die Menschen von der Unterdrückung durch Skynet zu befreien. Doch er selbst hatte den Glauben daran, den Kampf jemals gewinnen zu können, schon fast aufgegeben.
Das Spiel beginnt im Jahr 2016. Im post-apokalyptischen Los Angeles steht der Widerstand den Maschinen gegenüber - und der Spieler schlüpft in die Rolle von John Connor. Der Widerständler wird mit der Mouse-Tastatur-Kombination aus der Verfolgerperspektive gesteuert, visiert John Connor an schaut der Spieler ihm über die virtuelle Schulter. Im Spiel geht es darum die Maschinen zu besiegen - und das funktioniert nur mit Waffengewalt. Egal ob mit Maschinengewehr, Schrotflinte, Granaten oder Raketenwerfer, im Kampf gegen Skynet ist jedes Mittel recht. So beschränkt sich das Spiel darauf Gegnermassen zu plätten - nicht mehr und nicht weniger.
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Vom stationären MG wird auf Maschinen-Verfolger gefeuert
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In neun Missionen erzählt Terminator: Die Erlösung dabei die Geschichte von John Connor - verpackt in allerlei heroische Aufgaben. Während sich alle Widerständler aus dem Krisengebiet zurückziehen bleibt Connor zurück, weil Mitstreiter von Maschinen eingekesselt wurden. Auf dem gefährlichen Weg dorthin stellen sich ihm nicht nur massig Maschinen in den Weg, es kommen auch immer wieder kleine Storywendungen hinzu. Über Funk erreicht Connor ein Hilferuf eines abgestürzten Helikopters, dessen Besatzung natürlich gerettet werden möchte. Und John Connor wäre kein potenzieller Widerstands-Führer wenn er nicht auch das schaffen würde.
| Gut Gedeckt ist halb überlebt |
Terminator: Die Erlösung wurde - wie auch Wanted: Weapons of Fate - von GRIN entwickelt, und das merkt man dem Actionspiel auch an. Was das Gameplay angeht haben die beiden Spiele eines gemeinsam: Ein umfangreiches und entscheidendes Deckungssystem. John Connor kann hinter allerlei Objekten in Deckung gehen und so dem Feindfeuer ausweichen. Schließlich schleicht er sich von Deckung zu Deckung um die Maschinen zu umgehen - und sie so besser ausschalten zu können. Das gleiche und komfortabel funktionierende Deckungssystem kam auch bei Wanted: Weapons of Fate zum Einsatz - Kurvenkugeln verschießen kann Connor aber nicht.
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Wer die Deckungsmöglichkeiten nicht nutzt ist so gut wie tot
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Der Terminator ist aber nicht der einzige Gegner im Actionspiel, Entwickler GRIN hat außerdem neue Gegnertypen eingeflochten, die in den Filmen nicht zu sehen waren. Die agilen Aerostats sind kleine Drohnen, die in Schwärmen umherfliegen und auf alles schießen das sich bewegt - sie können durch einfachen Beschuss ausgeschaltet werden. Zudem gibt es die sechsbeinigen Läufer, auch Spider genannt. Um sie zu zerstören muss der Schutzschildgenerator ausgeschaltet werden, der sich an ihrem Rücken befindet - es ist also wichtig die Gegner wenn möglich zu umgehen. Die KI der Widersacher ist allerdings recht beschränkt, besonders die der Terminatoren.
Drucken | review | 04.06.2009, 20:47 |
Tim Ahlert