StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

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Divinity II: Ego Draconis

Viele Jahre sind vergangen seit die Dunkelheit aus Rivellon gebannt werden konnte. Während die befreiten Völker zum ersten Mal den Frieden genießen, gelingt es dem finsteren Herrscher Damian sich aus seiner Verbannung zu befreien. Nach Rache dürstend kehrt er zurück und mit ihm kommen die Drachen. Und so bricht zum zweiten Mal die Dunkelheit über das idyllische Rivellon herein. Und die Bevölkerung bemerkt die drohende Gefahr noch nicht einmal, denn man ist viel zu sehr mit der Jagd auf die vermeintlich letzten Drachen und ihre menschlichen Verbündeten beschäftigt.



Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Denn der Zufall will es so, dass gerade zu dieser Stunde ein neuer Adept des Ordens der Drachentöter in die Refugien eingeführt wird. Zusammen mit seinem Orden will er den letzten, in Rivellon verweilenden Drachen zur Strecke bringen. Doch das Schicksal hat andere Bestimmungen für den Adepten. Er ist es der Rivellon davor bewahren soll erneut ein Opfer der Dunkelheit zu werden. Und dafür muss er alles verraten und hinter sich lassen, dass er als seine strengsten Prinzipien ansah.

Drachenritter-Baukasten

Wie fast jedes Rollenspiel beginnt auch Divinity II: Ego Draconis mit der Erstellung eines Charakters. Man merkt aber schon bald, dass die Entwickler diesen Part als weniger wichtig angesehen haben. Die Wahl fällt zwischen einem weiblichen oder männlichen Ego, das mit unterschiedlichen Gesichtern, Frisuren und Haarfarben ausgestattet wird. Nasenform, Kinngröße und Länge der Fußnägel lassen sich nicht bestimmen - was aber auch nicht weiter schlimm ist. Schließlich verschwindet das virtuelle Ego ohnehin bald unter einer Rüstung, Helm und Schild - die Haarfarbe kann man da nur noch erahnen.

 

Mit dem Luftschiff im Hintergrund reisen die Drachentöter


Das Spiel beginnt mit einem Tutorial, dass die letzten Schritte des Spielers auf seinem Weg zum Drachentöter zeigt. In dem beschaulichen Dörfchen Leuchtenfeld wird dem Adept die Gabe des Sehens verliehen, außerdem entscheidet sich der Spieler dahingehend, ob er als Nahkämpfer, Fernkämpfer oder Magier durch Rivellon ziehen möchte. Die Entwicklung des Charakter engt das aber nicht ein, denn bei der weiteren Entwicklung des Charakters hat der Spieler freie Hand. So kann man etwa mit einem Nahkampfstarken Magier umherstreifen, der seine Gegner besonders gern mit Sprungattacken und beschworenen Geistern zu Leibe rückt.

Für Freiheit und Helligkeit

Die Aufgaben, die der Spieler auf dem Weg zum Sieg, zu Ruhm und Ehre erledigen muss gestalten sich abwechslungsreich, auch wenn es in den relevanten Kampagnen oft Standartaufgaben wie "Töte Gegner X" oder "Besorge Objekt Y" gibt. Dafür zeichnen sich die massigen Nebenaufgaben des Öfteren durch Skurrilität aus: Ein Schweinenarr will seine rosa Freunde zurück, die man ihm zwecks Nahrungskette abgenommen hat. Die Schweine müssen gefunden werden um ihnen ein Codewort ins Ohr zu flüstern - und schon flüchten sie sich an einen sicheren Unterschlupf. Auftrag erfüllt, Belohnung kassiert.

 

Das virtuelle Ego wird mit allerlei Kampfkleidung ausgestattet


Nur selten kommen die Aufgaben - wie eben beschrieben - ohne Waffeneinsatz aus. Denn oft ist es schließlich auch das Ziel einen Widersacher auszuschalten oder ein Objekt zu bergen, das von den Schergen des Bösen bewacht wird. Divinity II: Ego Draconis wird aus der Verfolgerperspektive gesteuert, so wird mit der Mouse die Blickrichtung es Charakters gesteuert. Und die ist besonders in den vielen Auseinandersetzungen wichtig, denn um einen Gegner mit geschwungenem Schwert überhaupt zu treffen ist es notwendig ihn anzuvisieren.

 

Drucken | review | 07.08.2009, 13:53 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 Juli 2009
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Rollenspiel


Tops & Flops
sehr gute Vertonung
dichte Atmosphäre
freie Charaktererstellung
eingängige Steuerung
massig Aufgaben
Drachenflug
Wegfindungs-Probleme
matschige Texturen
unkomfortable Menüs

System-Vorraussetzungen
Minimal
Intel Core 2 Duo Prozessor
1024 MB RAM
256 MB Grafikkarte
9 GB Festplattenspeicher

Optimal
Intel Core 2 Quad Prozessor
2048 MB RAM
512 MB Grafikkarte
9 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
80%
Sound
85%
Steuerung
80%
Atmosphäre
85%
Motivation
80%
Gesamtwertung: 82%

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