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Red Faction: Guerrilla

Auf dem Mars ist wieder einmal die Hölle los - und dabei hätte alles so schön sein können. Vor 50 Jahren stürzten die Kolonisten zusammen mit Hilfe der EDF, der Earth Defence Force den Tyrannen Ultor, der grausam über den Mars herrschte. Von da an ging es bergan: Siedlungen, Städte wurden gegründet, unabhängige Minen entstanden, die Menschen begannen Anspruch auf die neue Welt zu erheben und nannten sich selbst Marsianer. Die EDF blieb zum Schutz der Bewohner auf dem roten Planeten, Kommandoposten und Basen wurden errichtet um die Sicherheit zu garantieren.



Doch die Jahre brachten Veränderungen. Die EDF war plötzlich nicht mehr nur zum Schutz der Marsianer auf dem roten Planeten, sie begannen auch das Gesetz zu diktieren. Und es war eine Politik der harten Hand: Minen wurden übernommen, Siedlungen geräumt, Proteste niedergeschlagen. Aufständische wurden zu Scharen verhaftet und inhaftiert, Gefangenenlager entstanden. Durch den wachsenden Zorn nahm die Gewalt ständig zu. Und so entstand aus kleinen Gruppen von Guerillakämpfern erneut die Red Faction - um erneut für ihr Recht zu kämpfen.

Bruderliebe

Alec Mason träumt von einem neuen Leben auf dem Mars. Als Bergarbeiter, ganz friedlich, ohne Ärger und Stress. Sein Bruder, der schon länger auf dem Mars lebt nimmt ihn in Empfang - und lässt seinen Traum wie eine Seifenblase zerplatzen. Die EDF herrscht über den Mars, die Arbeiter werden terrorisiert, gefoltert, getötet. Und so kommt es wie es kommen muss: Alec muss mit ansehen wie sein Bruder Dan von der EDF ermordet wird. Und spätestens da hat alle Träumerei ein Ende - denn Alec sinnt auf Rache. Und sein Kreuzzug hat erst ein Ende wenn die EDF vom roten Planeten verschwunden ist.

 

Der Spieler schlüpft in die Haut von Alec Mason


Der Spieler muss natürlich dafür sorgen, dass das Terror-Regime der EDF ein jähes und explosives Ende findet. Red Faction: Guerrilla teilt den roten Planeten in sechs Teile, die sich in der Hand der Earth Defence Force befinden. So müssen die Guerillas der Red Faction nach und nach die Oberfläche des gesamten Mars einnehmen um die Kontrolle zu erlangen. Dafür greift der Spieler aus der Verfolgerperspektive zu Hammer, Maschinengewehr, Raketenwerfer und Haftminen und macht der EDF in der völlig frei begeh- und befahrbaren Einöde des roten Planeten die Hölle heiß.

Zerstörungswut 2.0

Und dabei geht's ordentlich zur Sache. Die EDF muss vom Antlitz des Mars verschwinden - inklusive Bauwerken versteht sich. Gut dass Alec Mason ein wahrer Abrissvirtuose ist. Mit dem Hammer reicht ein kräftiger Schlag und aller Beton und Stahl bröseln dahin. So lässt sich jedes Gebäude dem Erdboden gleich machen - und dank der verwendeten Geo-Mod 2.0 Engine passiert das äußerst spektakulär. Labors, Wachtürme, Pipelines - alles zerfällt physikalisch korrekt zu Schutt und Asche. Der Hammer ist aber nicht das einzige Abrisswerkzeug: Besonders effektiv sind auch Haftminen und der Raketenwerfer.

 

Schlüssel? Unnötig! Alec hat seinen Allzweck-Hammer.


Und da Red Faction: Guerrilla die Zerstörungswut so schön in Szene setzt ist sie auch der Spielinhalt Nummer 1. Die EDF unterhält einen mächtigen Laborkomplex samt Silos, Alec bekommt von der Red Faction den Auftrag das Gelände einzuebnen. So geht's mit Hammer, Maschinengewehr und Haftminen im Gepäck im Geländewagen Richtung Feindeslager. Dort angekommen geht es auch gleich zur Sache: Der Wagen schießt durch eine Mauer ins nahe Silo und reißt es ein. Der Turm stürzt auf den Komplex - das reicht aber noch nicht. Hammer und Minen erledigen den Rest - und massig Gegner versteht sich.

 

Drucken | review | 29.09.2009, 21:18 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
 THQ
Vertrieb
 THQ
Erscheinungstermin
 Sept. 2009
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 3D-Action


Tops & Flops
große Mars-Oberfläche
Zerstörungs-Orgie
toller Multiplayer
fordernde Kämpfe
optionale Missionen
wenig Abwechselung
öde Mars-Oberfläche
Gegner-KI-Fehler
immer gleiche Architektur

System-Vorraussetzungen
Minimal
Intel Core 2 Duo Prozessor
1024 MB RAM
128 MB Grafikkarte
15 GB Festplattenspeicher

Optimal
Intel Core 2 Quad Prozessor
2048 MB RAM
512 MB Grafikkarte
15 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
80%
Sound
85%
Steuerung
85%
Atmosphäre
75%
Motivation
80%
Multiplayer
87%
Gesamtwertung: 82%

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